Samsung bringt XP941-SSD mit 1,4 GB/s

FestplatteNeben den Multicore-Prozessoren stellen wohl die Solid State Drives (SSD) die größte Computer-Revolution dar, die den Heimanwender in den vergangenen zehn Jahren erreicht hat. Nicht umsonst wurde die bewährte SATA2-Schnittstelle mittlerweile durch die doppelt so schnelle SATA3-Verbindung weitestgehend abgelöst. Zuletzt berichteten wir von neuen SSDs von Crucial, die bei einer Kapazität von 960 GB lediglich 560 Euro kosten oder von der Samsung SSD 850, die zur diesjährigen GamesCom Ende August offiziell vorgestellt werden soll. Nun hat der koreanische Hersteller mit der Serienfertigung einer neuen Produktreihe für Ultrabooks begonnen.

Samsung SSD XP941

Die neuen SSDs können demnach mit einer sequenziellen Lesegeschwindigkeit von maximal 1,4 GB/s aufwarten. Da die moderne SATA3-Schnittstelle jedoch schon bei einer Datentransferrate von 600 MB/s limitiert, müssen die Modelle auf der PCIe-Schnittstelle eingesetzt werden. Die Solid-State-Drive-Serie läuft unter der Bezeichnung XP941 und deren Ableger sind lediglich 80 Millimeter lang und 22 Millimeter breit. Es sind Modelle mit einer Kapazität von 128, 256 sowie 512 GB geplant. Wegen der kleinen Abmaße eignen sich die Produkte der XP941-Serie hervorragend für den Einsatz in Ultrabooks.

Die Anbindung einer SSD über die PCIe-Schnittstelle ist allerdings keine neue Errungenschaft in der Welt der Halbleitertechnik. Auf diesem Gebiet sind vor allem die Speicherhersteller OCZ und Super Talent Vorreiter, aber auch andere Unternehmen, wie Intel, LSI, Micron, Mushkin, OWC, Photofast oder Sandisk, haben bereits Flash-Laufwerke für den PCIe-Slot präsentiert. Das Problem solcher SSDs ist allerdings, dass der TRIM-Befehl nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden kann, weswegen sie ziemlich schnell viel Leistung verlieren.


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