ATI in Zukunft kabellos

AMDZum Launch der CrossFire Technologie anno 2005 musste ATI neben viel Lob auch Kritik für ihr Master-Karten-Konzept und den externen Dongle einstecken. Während man bei der Radeon X1300 und X1600 Serie diesen "Missstand" schon ausgebessert hat, sieht es im gehobenen Mainstream- bzw. High-End Bereich noch düster aus, was aber nicht allein den Kanadiern geschuldet ist, sondern auch der "mangelnden" Bandbreite des PCI Express Busses. Trotz alledem will die in Toronto ansässige Firma in Zukunft noch einen Schritt weiter gehen und auch die X1900 GT ohne externe "Verkabelung" anbieten. Inwieweit man durch den Verzicht der direkten Kommunikation mit Leistungseinbußen zu kämpfen haben wird, ist momentan noch nicht klar. Zwar heißt es von Seiten der Kanadier, dass es keinen Unterscheid macht, ob man die Daten über den PCI Express Bus oder den Dongle schleift, doch haben bisherige Tests mit der X1800 GTO gezeigt, dass es Unterschiede gibt, auch wenn diese nur minimal ausfallen. Dass die "Software-CrossFire" Implementation nur eine Übergangslösung ist, ist ja kein offenes Geheimnis, nicht umsonst arbeitet ATI bereits seit einiger Zeit an einer internen Bridge-Lösung, ähnlich der von nVidia, die erstmals auf der Computex hinter verschlossenen Türen zu sehen war.


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