Erste Ivy-Bridge-EP-Mainboards gelistet

IntelDer Prozessorhersteller Intel hat Anfang Juni seine neue Haswell-Mikroarchitektur für Desktop- und Mobile-Computer offiziell vorgestellt. Drei Tage später veröffentlichte der Branchenriese zahlreiche Haswell-Prozessoren für Ultrabooks und dennoch bringt Intel weiterhin Produkte auf Ivy-Bridge-Basis auf den Markt. Am zurückliegenden Montag stellte das Unternehmen zehn neue Mittelklasse- und Einsteiger-CPUs vor, die alle noch auf der Ivy-Bridge-Mikroarchitektur basieren. Nun sind in den Weiten des Internets erste Listungen von Ivy-Bridge-EP-Mainboards aufgetaucht.

Intel Ivy Bridge-EP - Listungen

Prozessoren auf Ivy-Bridge-EP-Basis sollen im Server-Segment eingesetzt werden, obwohl sich die Produkte kaum von den kommenden Ivy-Bridge-E-Prozessoren für den Desktop-Computer unterscheiden. In einer CPU-Supportliste des taiwanischen Herstellers Asrock sind nun zwölf bislang unbekannte Modelle für den Sockel LGA 2011 aufgetaucht, die allesamt auf der Ivy-Bridge-Mikroarchitektur basieren und unter der Bezeichnung Xeon laufen.
Die kommenden Modelle sind mit den aktuellen Sandy-Bridge-EP-Prozessoren nahezu identisch, doch sie kommen teilweise mit deutlich angehobenen Taktfrequenzen daher. Aufgrund der Strukturbreite von 22 Nanometern verbrauchen die Ivy-Bridge-EP-Prozessoren trotzdem relativ wenig Energie. Die TDP-Werte der verschiedenen Modelle liegen zwischen 150 Watt beim Xeon E5-2687W v2 (M0-Stepping) und 70 Watt beim Xeon E5-2650L v2 (M0-Stepping).

Leider können wir noch nicht mit Sicherheit berichten, wann die ersten Ivy-Bridge-EP-Prozessoren das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden. Die Desktop Ableger auf Ivy-Bridge-E-Basis kommen vermutlich im September. Wesentlich länger sollten die Server-CPUs auch nicht auf sich warten lassen.


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