Rambus und SK Hynix schließen Frieden

RamIn den letzten Wochen gab es einiges in der Welt der Computerhardware zu berichten. Der US-amerikanische Grafikspezialist Nvidia hat zum Beispiel die Geforce GTX 780 und die Geforce GTX 770 offiziell vorgestellt, während AMD und Intel die neuen Mikroarchitekturen Richland beziehungsweise Haswell veröffentlichten. Überdies vermeldeten wir vorgestern, dass AMD an neuen FX-Prozessoren mit maximal 5,0 GHz arbeitet und dass die Radeon HD 8970 eventuell wesentlich früher erscheint, als wir es für möglich gehalten hatten.

SK Hynix - Speicherchips

Zu den unerfreulichen Themen gehören Patentstreite, die zunehmend häufiger unter großen IT-Unternehmen ausgefochten werden. Die US-amerikanische Firma Rambus, die sich in der Vergangenheit bereits mit Nvidia oder Hynix und Micron anlegte, hat nun offenbar mit dem koreanischen Speicherhersteller SK Hynix Frieden geschlossen. Allerdings geht Rambus hier als Sieger vom Platz, denn sie erhalten nun jedes Quartal zwölf Millionen US-Dollar von den Koreanern.

Der Vertrag zwischen den beiden Unternehmen läuft fünf Jahre und kostet SK Hynix insgesamt 240 Millionen US-Dollar. Im Gegenzug darf der Speicherhersteller DRAM-Technologien nutzen, die auf Patenten von Rambus fußen. Die Streitigkeiten zwischen Rambus und SK Hynix sind nun offiziell beigelegt. Über detaillierte Angaben wurde offenbar Stillschweigen vereinbart.


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