Nvidia bringt Face-Render-Demo "Digital Ira"

NvidiaFür den US-amerikanischen Chipentwickler Nvidia läuft es in letzter Zeit äußerst gut. Einen finanziellen Verlust hat das Unternehmen zuletzt im zweiten Quartal 2010 hinnehmen müssen und in puncto Umsatz rückt man zunehmend näher an den großen Konkurrenten AMD, der eventuell von Intel aufgekauft wird, heran. Ein Grund für diesen finanziellen Höhenflug sind die beliebten Kepler-Grafikkarten der Geforce-GTX-600-Serie. Es ist folglich kein Wunder, dass Nvidia demnächst die ebenfalls Kepler-basierte Geforce-GTX-700-Serie, allen voran die Geforce GTX 780, veröffentlichen wird. Trotz diesen brisanten Meldungen hat Nvidia nun eine neue Grafikdemo, die unter der Bezeichnung "Digital Ira" läuft, veröffentlicht.

Nvidia "Digital Ira"


Bei "Digital Ira" handelt es sich um eine Face-Render-Demo, die bei FullHD-Auflösung eine Rechenleistung von 82 Millionen Floating-Point-Operations pro Sekunde (82 MFLOPs) pro Frame kostet. Für beispielsweise 60 Bilder pro Sekunde ist also eine Rechenleistung von 4,92 GFLOPs notwendig und das bewerkstelligen aktuell lediglich die Dual-GPU-Grafikkarten Geforce GTX 690 und Radeon HD 7990 - zumindest in der Theorie.

Die sehr realistische Gesichtsdarstellung startet allerdings nur mit einer Nvidia-Grafikkarte, ansonsten gibt es eine Fehlermeldung. Als Systemvoraussetzung werden mindestens eine Geforce GTX 670, ein 2,5 GHz schneller Zweikernprozessor und 4.096 MiB Arbeitsspeicher genannt. Für einen reibungslosen Betrieb empfiehlt Nvidia jedoch eine Geforce GTX Titan. Auf dem PC muss entweder Windows 8, Windows 7 oder Windows Vista installiert sein, weil "Digital Ira" DirectX 11 und CUDA-Unterstützung benötigt. Die 309 MiB große Face-Render-Demo lässt sich im Download-Bereich von Nvidia herunterladen.


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