Passive Radeon HD 7850 von Powercolor

AMDDer Launch der AMD Radeon HD 7850 liegt mittlerweile 14 Monate in der Vergangenheit und trotzdem bringen die zahlreichen Hersteller weiterhin neue Modelle auf den Markt. Der kalifornische Grafikkartenspezialist Powercolor kündigte bereits im April eine komplett passiv gekühlte Radeon HD 7850 an - nun ist diese Grafikkarte endlich offiziell. Da bisherige Modelle schnell genug rendert um selbst aktuelle Computerspiele ansehnlich darzustellen, sollte sich ein Exemplar mit Passivkühlung größter Beliebtheit erfreuen.

Powercolor Radeon HD 7850 SCS3


Die Karte läuft unter der Bezeichnung Powercolor Radeon HD 7850 SCS3 und basiert auf AMDs Pitcairn-Grafikprozessor, der auch auf AMDs Referenzmodell zum Einsatz kommt. Die Grafikkarte besitzt folglich 1.024 Shader-, 64 Textur- und 16 Rastereinheiten sowie ein 256 Bit breites Speicherinterface und einen 1.024 MiB großen Grafikspeicher. Der Chiptakt beträgt 860 MHz und der Speicher kommt mit einer Taktfrequenz von 2.400 MHz daher. Demzufolge erreicht die Powercolor Radeon HD 7850 SCS3 eine Shaderleistung von 1.761 GFLOPs, eine Texelfüllrate von 55,0 GT/s, eine Pixelfüllrate von 27,5 GP/s und eine Speicherbandbreite von 153,6 GB/s. Die Geschwindigkeit des neuen Pixelbeschleunigers entspricht somit voll und ganz der Geschwindigkeit des Referenzmodells von AMD.

Die Powercolor Radeon HD 7850 SCS3 bietet jeweils einen Displayport-, einen HDMI-, einen DVI-Anschluss. Die Kühlkonstruktion, die vermutlich aus Aluminium, Kupfer und Nickel besteht, benötigt viel Platz, sodass die Grafikkarte zwei PCI-Slots belegt. Die Karte, für die Powercolor 160 Euro veranschlagt, ist die mit Abstand schnellste Spielegrafikkarte mit einer vollständigen Passivkühlung. Eine aktiv gekühlte Radeon HD 7850 bekommt man hierzulande schon ab zirka 140 Euro.


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2 Kommentare

2.) KodeX 09.05.2013 - 12:36 Uhr
Ich hatte mal eine passiv gekühlte Radeon HD 5750. Die GPU ist allerdings regelmäßig 90 °C heiß geworden, weswegen ich einen 500 rpm Gehäuselüfter mit Kabelbindern am Kühler befestigt habe. Das war genauso leise und 30 °C kühler.
1.) rizawi 08.05.2013 - 23:15 Uhr
Prinzipiell find ich die Idee von passiv gekühlten Geräten ja toll. Schön wär wenn das auch mal effektiv funktionieren würde^^. Man benötigt prinzipiell ein aktives Gehäuse, was für die passiv gekühlte Karte die Luftzirkulation übernimmt, um in Leistungssituationen die über ne Stunde dauern die Temperaturen zu halten und damit kann man auch gleich ein passives Gehäuse haben, aber dafür nen 12cm Fan auf der Karte(is leiser/effektiver).
In der HS hab ich diverse passive Radeonkarten und die fangen nach ner h 3D Grafik quasi an zu glühen, so das man den Kühler nicht mehr anfassen kann oder alternativ Eier drauf braten...
Selbst ne eig. lahmarschig getaktete HD3600 tut das.
Das sind alles Testboards ohne Gehäuse, die haben also schon den Vorteil der Umgebungstemperatur. In einem Gehäuse mit einem i7, 3 HDDs, am Besten alles passiv bis auf die CPU, möchte ich nicht wissen was bei 30° Raumtemperatur nach 2 3h passiert, gesund kann das jedenfalls nicht sein :P ...