Gigabyte zeigt erste Haswell-Mainboards

IntelDer taiwanische Halbleiterhersteller Gigabyte ist seit Jahren eines der erfolgreichsten Unternehmen, wenn es um Desktop-Mainboards geht. Da die neuen Intel-Haswell-Prozessoren zusammen mit dem neuen Sockel LGA 1150 auf der Computex 2013 Anfang Juni vorgestellt werden, sollten die einzelnen Hersteller ihre Hauptplatinen so langsam marktfertig haben. So auch die Marketingabteilung von Gigabyte, die zwei kommende High-End-Mainboards, namentlich G1.Sniper 5 und G1.Sniper M5 präsentierte.

Gigabyte Haswell-Mainboards


Das G1.Sniper 5 kommt im ATX-Format daher und besitzt vier PCIe-16x-Slots, drei PCIe-1x-Slots und zehn SATA-Anschlüsse. Überdies bietet das Mainboard, neben den analogen und digitalen Audioanschlüssen, sechs externe USB-3.0- und zwei externe USB-2.0-Ports sowie einen DisplayPort-Anschluss, zwei HDMI-Ausgänge und außerdem einen PS2-Anschluss sowie zwei RJ45-Anschlüsse. Es fällt auf, dass die Hauptplatine Anschlussmöglichkeiten für eine Wasserkühlung besitzt und aktiv gekühlt wird.

Das G1.Sniper M5 bietet weniger Anschlussmöglichkeiten, denn es besitzt den Micro-ATX-Formfaktor. Der Untersatz kommt auf drei PCIe-16x-Slots und auf einen PCIe-1x-Slot sowie auf sechs SATA-Anschlüsse. Die externen Anschlussmöglichkeiten belaufen sich auf vier USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports, einen DisplayPort-Anschluss, zwei HDMI-Ausgänge und einen DVI-Anschluss. Des Weiteren verfügt das Mainboard über einen PS2- und einen RJ45-Anschluss sowie über analoge und digitale Audio-Anschlüsse.

Beide Hauptplatinen verfügen über den Sound-Core-3D-Chip von Creative, der auch auf den aktuellen Recon-3D-Sounkarten verbaut ist. Die gegenwärtigen Sniper-Modelle von Gigabyte besitzen zudem noch den Atheros-Killer-Netzwerkprozessor, der für einen besseren Ping in Computerspielen sorgen soll, dessen tatsächlicher Nutzen aber äußerst umstritten ist.
Gigabyte nennt bis dato noch keine Preisempfehlungen, doch wir gehen davon aus, dass die Mainboards ihre Besitzer für jeweils mehr als 200 Euro wechseln werden.


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2 Kommentare

2.) KodeX 02.05.2013 - 21:28 Uhr
Eine Aktivkühlung kommt für mich auch absolut nicht in Frage. Möglicherweise ist das aber nur bei diesem Sample so und bei den marktfertigen Boards nicht.
1.) rizawi 02.05.2013 - 20:48 Uhr
Die Boards machen ja nen netten Eindruck, Aufbau, Anschlussmöglichkeiten und so, aber das man die Überreste der Northbridge gleich mit mit nem Lüfter+Wakü bestücken muss O.o? Ich bin happy das mein Board passiv gekühlt ist, ich glaub nicht das ich zurück wöllte...
Was verbauen die da drunter was so heiss wird? Normal hat so ein Board doch nicht mehr viel zu tun ausser Anschlüsse liefern? Die hitzigen Spielchen machen doch CPU, RAM und Graka eig. unter sich aus und die haben alle nen eigenen Kühler O.o...