Haswell: Erste OC-Ergebnisse gesichtet

IntelMit dem Erscheinen der ersten Sandy-Bridge-Prozessoren schränkte Intel die altbekannte Overclockingmethode, bei der die Taktfrequenz über das Erhöhen des Basistakts (BCLK) gesteigert wird, auf ein Minimum ein. Wer seinen Prozessor trotzdem übertakten wollte, musste sich ein teures K-Modell zulegen, bei dem die Taktfrequenz über einen offenen Multiplikator erhöht wird. Anfang April kündigte das Unternehmen bereits an, dass man seinen Kunden mit Haswell wieder mehr Freiheiten beim Overclocking geben möchte.

Die kommende Mikroarchitektur verhält sich diesbezüglich offenbar wie Intels Sandy-Bridge-E-Prozessoren. Im BIOS können folglich die Basistaktvarianten 100 MHz, 125 MHz und 167 MHz eingestellt werden. Bei jeder Variante hat der Benutzer zusätzlich einen fünfprozentigen Spielraum. Im Internet ist nun ein CPU-Z-Screenshot eines Intel Core i7-4770T aufgetaucht, dessen Basistakt augenscheinlich auf 170 MHz angehoben wurde.

Intel Haswell CPU-Z-Screenshot


Mit einem Modell der K-Serie gibt es folglich zahlreiche Variationsmöglichkeiten um eine beliebige Taktfrequenz zu erreichen. Zum Beispiel steht es dem Nutzer frei, ob er einen beliebigen Prozessortakt über eine Anhebung des Multiplikators, über eine Anhebung des Basistakts oder über eine Mischung aus beidem erreicht. Es steht allerdings noch nicht in Stein gemeißelt, dass sich alle Haswell-Prozessoren auf diese Art übertakten lassen. Möglicherweise bleibt das erweiterte Anheben des Basistakts auf teure Vierkern-Modelle beschränkt. In spätestens fünf Wochen können wir mit Sicherheit sagen, ob sich diese hervorragenden Neuigkeiten bestätigen.


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