Nvidia: Volta folgt auf Maxwell

NvidiaWer sich für Produkte von Nvidia interessiert, schaut einmal jährlich gebannt nach San Jose in Kalifornien. Auf Nvidias Hausmesse, der "GPU Technology Conference", zeigt der Hersteller seine Produkte für die nahe Zukunft und Roadmaps für die ferneren Zeitpunkte. So auch in diesem Jahr..

Nvidia GPU-Roadmap (Bild: PCGH)


Nachdem die aktuelle GPU-Generation "Kepler" einen recht beeindruckenden Technologiesprung gegenüber der vor allem zu Beginn etwas verunglückten Fermi-Baureihe (man erinnere sich an spöttische Bezeichnungen wie "Thermi") soll im kommenden Jahr mit "Maxwell" bereits der Nachfolger für Kepler anstehen. Als Highlight für Maxwell nennt Nvidia einen vereinten, virtuellen Adressraum sowie ARM-CPU-Kerne auf dem Die der GPU. So entsteht auch bei Nvidia eine APU, um einmal das Vokabular des Mitbewerbers AMD zu bemühen. Nur mit dem Unterschied, dass AMDs APUs einen x86-Prozessor mit Grafikhardware kombinieren - Nvidia setzt auch mangels x86-Lizenz auf ARM.

Voraussichtlich zwei Jahre später soll dann Volta auf den Plan gerufen werden. Diese auf Maxwell folgende Architektur soll zum ersten Mal auch RAM auf das GPU-Package bringen. Sogenannter "stacked RAM" soll so mit sehr hohen Transfergeschwindigkeiten angebunden werden und die GPU massiv beschleunigen. Nvidia plant bei Volta mit Geschwindigkeiten von einem Terabyte pro Sekunde für den direkt angebundenen Speicher. Zum Vergleich: Die bereits nicht unbedingt schlecht ausgestattete Geforce GTX Titan kommt auf vergleichsweise bescheidene 288 Gigabyte pro Sekunde. Zudem soll Volta auf FinFET-Transistoren setzen. Diese "3D-Transistoren" sorgen schon bei Intels Ivy Bridge für einen geringen Energiebedarf und stark verringerte Leckströme.


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