Nokia unterstützt Apple gegen Samsung

AppleApple und Samsung sind nicht gerade die besten Freunde, was sich vor allem in den unzähligen Verfahren zeigt, die sich beide Unternehmen seit gut drei Jahren gegenseitig auferlegen. Nun mischt sich auch der finnische Smartphone-Hersteller Nokia in das Thema ein und schlägt sich auf die Seite Apples. Einen Grund dafür nannte der Konzern nicht, es liegt jedoch nahe, dass auch bei den Finnen die Gefahr, die von Samsung ausgeht, immer präsenter wird.

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Apple vs. Samsung: Nokia mischt sich in die Verfahren ein


Im vergangenen Juli ist etwas geschehen, was es bislang noch nicht gab: Ein Elektronik-Konzern wurde auf die Summe von 1,05 Milliarden US-Dollar verklagt und dazu verdammt, diese an Apple zu zahlen. Mittlerweile wurde das Verfahren allerdings neu aufgerollt und somit auch die damals ausgesprochene Schadenssumme. Wie US-Richterin Lucy Koh erklärte, wurde diese vorerst auf 600 Millionen gesenkt und zudem neu geprüft.

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Damit noch nicht genug, wurde dem iPhone-Hersteller auch das Recht abgesprochen, eine Verbannung der Galaxy-Devices von Samsung zu erreichen. Als Grund nannte Richterin Koh, dass Apple „genaue Beweise liefern müsse, die zeigen, dass die Patent-Features mit der Nachfrage in Verbindung stehen“. An diesen Punkt setzt Nokia nun an und fordert eine Verbannung aller Samsung-Devices der Galaxy-Klasse.

Nokias Brief befindet sich derzeit noch unter Verschluss


Was genau in dem ominösen Brief des finnischen Mobiltelefon-Herstellers steht, ist nicht bekannt, denn das Schriftstück befindet sich derzeit unter Verschluss. Damit die Öffentlichkeit jedoch einen kleinen Einblick bekommt, hat Nokias Führung eine Zusammenfassung veröffentlicht, die genau zeigen soll, was sich inhaltlich in dem Brief befindet.

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Demnach soll die Begründung des Verbannungs-Verbots durch Richterin Koh nicht korrekt sein. Diese würde die „Patent-Landschaft der USA nachhaltig beeinflussen“, sollte sie hier ihre Anwendung finden. Was genau das Gericht nun von diesem Vorwurf hält, ist nicht bekannt. Vorerst hat das Verfahren zudem eine Bearbeitungsverzögerung erhalten, in der genau geprüft werden soll, wie es weiter geht.


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