CeBIT: Neue Kühler von EKL Alpenföhn

LüfterAls einer von wenigen Herstellern aus dem PC-Komponenten-Geschäft hält der Hersteller EKL noch Stellung auf der CeBIT. Und nicht nur das: Im Gegensatz zum üblichen „Wie schon auf der CES gezeigt“ gab es noch Neuerungen zu sehen.

EKL auf der CeBIT 2013 (4 Bilder)
EKL auf der CeBIT 2013

Der Brocken 2 fällt nicht in diese Kategorie, ist aber das neuste, marktreife Produkt aus der Kühlerschmiede EKL. Im Gegensatz zum ersten Brocken (links im Bild) setzt man auf fünf dünne anstatt vier dicker Heatpipes und hat in der Mitte des eigentlichen Kühlkörpers eine kleine Aussparung eingeführt. In Kombination mit dem neuen Lüfter sollen bis zu 6 Kelvin weniger erreicht werden – damit dürfte man um die Krone der aktuell besten Luftkühler konkurrieren.

EKL Alpenföhn Himalaya (hinten li.) und Himalaya 2 (vorne r.)

Der Himalaya getaufte Kühler erwartet ebenfalls bald einen Nachfolger, wenig überraschend Himalaya 2 getauft. Beim aktuellen, handgefertigten Prototypen (vorne rechts im Bild) lässt sich bereits eine stark überarbeitete Anordnung der nun acht Heatpipes (vorher sechs) erkennen. Der größte Vorteil besteht primär darin, nun die Kühlfinnen weiter nach unten hin zu erweitern und somit mehr Kühloberfläche zu bieten.

EKL Alpenföhn Peter 2

Der Peter getaufte GPU-Kühler wird bald durch den Peter 2 abgelöst. Auch hier hat man vor allem das Heatpipedesign angefasst und diese nun um 90 Grad verdreht zum Kühler auf der Bodenplatte montiert. Der Vorteil ist weniger in der Kühlleistung, als vielmehr in einer besseren Montierbarkeit auf verschiedene Grafikkarten zu suchen. Denn die neue Bauweise schafft Platz in der Nähe der GPU und kollidiert somit seltener mit Spannungswandlern oder deren Kühlkörpern.

Zudem ist man nun auch zu Nvidias Titan kompatibel – Anfragen für einen passenden Kühler hat man bereits nicht selten erhalten. Aufgrund der vergleichsweise „geringen“ Verlustleistung des Titan sollte die Kühlung tendenziell möglich sein. Ob es unter Last jedoch auf Dauer kühler ist, als die Abwärme effektiv aus dem Gehäuse befördern zu lassen, müssen erste Tests zeigen.


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