Sony präsentiert die Playstation 4

SonySony hat die Playstation 4 angekündigt. Auf einem Event in New York zeigte das Unternehmen in einer zweistündigen Präsentation viele Spieletrailer, einige Social-Media-Features, wenig Hardware, einen Controller - und vor allem keine Konsole. Technische Daten zur PS4 lieferte Sony dafür am heutigen Morgen nach, zumindest eine grobe Übersicht, genau ins Detail mag man in Japan noch nicht gehen. Doch beginnen wir mit den nüchternen technischen Fakten:

Single-Chip-Prozessor
CPU : "SuperCharged" x86-64 von AMD, Name “Jaguar”, 8 Kerne
GPU : 1.84 Teraflops, Radeon-basiert ("next generation")
8 GB RAM (GDDR5 mit einer Anbindung von 176 GB/Sekunde ), shared Memory für CPU und GPU
Festplatte
Blu-ray-Laufwerk (BD 6xCAV, DVD 8xCAV)
USB 3.0
LAN mit bis zu 1000BASE-T
WLAN mit 802.11 b/g/n
Bluetooth® 2.1 (EDR)
HDMI- und Analog-AV out
Digital Output (optisch)

Auffällig ist, dass Sony auf modifizierte PC-Hardware setzt und sich dabei auf Komponenten von AMD verlässt. Interessant dabei dürften die 8 Gigabyte GDDR5-Speicher für das Gesamtsystem sein, stellt der RAM doch bei aktuellen APUs fast immer den Flaschenhals dar. Der CPU-Leistung kommt die Speicherperformance indes wohl nur wenig zugute, hier geht es Sony primär um Flexibilität - wenngleich zu einem hohen Preis, sehr günstig ist GDDR5-RAM nicht.

DualShock4


Ebenfalls vorgestellt wurde der neue DualShock4-Controller. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wurde von Sony ein TouchPad, ähnlich dem eines Notebooks also kein TouchDisplay, mittig zwischen den Steuerungselementen eingefügt. Ebenfalls neu ist der Share-Button, mit dem sich Ingame-Videos von aktuell laufenden Spielen direkt mit anderen Spielern teilen lassen soll. Ein vergleichbares Feature ist bereits vom Cloudgaming-Dienst Onlive bekannt. Und es geht weiter mit den Gemeinsamkeiten zu Onlive: Spieler können anderen Spielern bei ihren Gaming-Sessions zusehen (und sogar Tipps oder Extras im Spiel verteilen) und diese kommentieren.

Generell setzt Sony bei der PS4 offenbar stark auf soziale Medien und Vernetzung: Jeder Spielfortschritt soll sich teilen lassen, bis hin zum Spielvideo. Andere Spieler sind nur einen Klick vom eigenen Wohnzimmer entfernt, die serienmäßig mitgelieferte Webcam ermöglicht zudem Videogespräche.

Playstation 4 Kamera


Zurück zum Controller: Unter dem TouchPad findet sich ein kleiner Lautsprecher, so dass der Controller ähnlich wie Nintendos WiiMote Geräusche von sich geben können wird. Sogar ein Kopfhöreranschluss wurde integriert. Ebenfalls neu ist die Lichtleiste auf der Rückseite des Controllers. In Verbindung mit einer Sensor-Bar die zur Konsole serienmäßig mitgeliefert wird, sollen so einfach Bewegungssteuerungen mit dem Controller möglich sein.

Auch wenn Sony auf dem Event nur sehr beiläufig auf die technischen Details einging: Der Prozessor mit seinen acht Rechenkernen wird AMDs Jaguar-Baureihe entsprechen und ist folglich ein energiesparender Lowcost-Prozessor wie er mit zwei und vier Kernen in Netbooks und Tablets eingesetzt werden soll. Herausreißen soll es die ebenfalls im Chip integrierte GPU, die auf eine Leistung von 1,84 TeraFLOPs kommen soll. Das wäre zwar mehr als die für Microsofts neue Xbox angenommene Performance (wobei vor allem der flotte GDDR5-Speicher mit seiner Bandbreite von 176 GBit/sek für Performance sorgen dürfte, liegt die Speicherbandbreite doch nur knapp unter der einer GTX 680 mit 192 GBit/sek - wobei sich die GTX die Bandbreite nicht mit einer CPU teilen muss), ist aber angesichts schneller PC-Grafikkarten eher bescheiden. Zum Vergleich: Eine GTX 680 leistet bereits über 3 TFLOPs.

Second Son


Ebenfalls angeschnitten wurde das Thema Abwärtskompatibilität. Da sich die Cell-Prozessorarchitektur mit dem nun eingesetzten x86-Prozessor nicht ohne weiteres abbilden lässt, greift Sony auf Cloudgaming zurück. Das im vergangenen Jahr übernommene Unternehmen Gaikai stellt dafür das Knowhow und die Rechenzentren zur Verfügung (gute Nachrichten für deutsche Nutzer: Gaikai verfügt über ein Rechenzentrum in Frankfurt am Main, was die Latenzen hierzulande auf ein halbwegs erträgliches Maß drückt). In der Cloud sollen aber nicht nur PS3-Spiele auf der PS4 laufen sondern auch die Titel der PS2 und der ersten Playstation. Denkbar ist eine Erweiterung des Dienstes auf die Playstation Vita, die Sony mit der PS4 ebenfalls stärken möchte.

Die Playstation Vita soll in Verbindung mit der PS4 als second Screen agieren können und vergleichbar mit dem Tabletcontroller der WiiU als Eingabe- und Wiedergabegerät für die Wohnzimmer-Playstation dienen können. Spiele die auf der PS4 laufen sollen sich zudem direkt auf die Vita streamen lassen, so dass das Spiel nahtlos vom Fernseher auf das Handheld mitgenommen werden kann wenn der Lebenspartner oder der Nachwuchs eigene Fernsehzeit beansprucht.

Final Fantasy Realtime Techdemo


Mit Abstand die meiste Zeit verbrachte Sony allerdings damit, Entwickler von namhaften Studios wie Bungie, Ubisoft, Square Enix, Capcom oder Sucker Punch zu Worte kommen zu lassen. Die vorgeführten Spieletrailer von Killzone - Shadow Fall, Infamous - Second Son oder Deep Down sahen teilweise schon sehr beeindruckend aus, wirkten aber nicht so als wenn sie einen halbwegs gut ausgestatteten PC überfordern würden. Der grafische Vorsprung gegenüber der Vorgänger-Konsolengeneration fällt damit deutlich geringer aus als noch beim Wechsel von PS2 zu PS3. Dafür ermöglicht die AMD-Grafikarchitektur die Nutzung von GPGPU-Features, so dass Physik und andere CPU-intensive Rechenarbeit auf die GPU ausgelagert werden kann. Eine Überraschung gab es allerdings dann doch: Blizzard kündigte eine Kooperation mit Sony an - um leichter an die Weltherrschaft zu gelangen, wie es gut gelaunt auf der Bühne hieß. Dass Blizzard dann aber nur eine Umsetzung von Diablo III für Playstation 3 und Playstation 4 ankündigte war dann allerdings ein wenig enttäuschend und weit von den Weltherrschaftsfantasien entfernt. Immerhin: Diablo III soll auf der Playstation 4 einen 4-Spieler-Koop im Splitscreen an einem Fernseher bieten.

Alles in allem war die Präsentation eher durchwachsen. Wie zuvor schon Nintendo zeigte Sony keine Konsole sondern nur einen Controller und viele Spiele - respektive sogar nur die Ankündigung einer Ankündigung wie im Falle von Final Fantasy. Ein Preis für die Playstation 4 wurde nicht kommuniziert, das Erscheinungsdatum soll zumindest in den USA im November 2013 liegen.


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7 Kommentare

7.) rizawi 22.02.2013 - 13:47 Uhr
Zu Videoabspielsoftware, es wäre schön, wenn das so einfach wäre wie du schreibst^^. Für Bluray mag das stimmen, man integriert den einen Codec und alles geht automatisch, bei SBS und Frameinterleaved aus einem File gibt es allerdings alleine 6 Modi, wobei die Automatik eher schlecht als recht funktioniert^^.
Aktuell hab ich auch immer noch Probleme, überhaupt normale Videos direkt via Fernseher abzuspielen, z.b. wegen DTS-ES Audiospuren, zu hohen Bitraten etc., wenn das in 3D genau so bombig funktioniert, würd ich meine Hand nicht ins Feuer legen, das das direkt 100% funktioniert :P . AM PC kann ich dann Software nachinstallieren und bisl selber rum frickeln, an der Konsole fang ich dann an auf dem PC die Videos in Sonys hinterkünftige eigene Formate zu konvertieren, ich erinnere nur an das PS3-Kompatibel-sign...

Bei Polarisation wird die Res verringert O.o? Du meinst diese Fernseher die Zeilenversetzt arbeiten oder? Gott bewahre den User vor so einem schlechten Bild :P. Kommt auch aufs gleiche raus, wie ich schon geschrieben hab, da erkauft man ein Feature mit einem anderen^^. Die Idee 2 Spieler pro "Auge" find ich allerdings cool.

Das mit dem Leistungsverlust ist übrigens nur in den wenigstens Spielen so schlimm und hauptsächlich in älteren. Liegt einfach daran, das da stupide ein linkes und ein rechtes Bild berechnet wird = doppelter Aufwand + Synch
Da ich eig. alles 3D spiele, muss ich aber sagen, das ist wirklich die absolute Ausnahme und hat nur einen Grund: 3D wurde für diese Spiele nachgeliefert. Da muss man ja schon loben, das es überhaupt geht, Sony schafft es nicht mal, das man die Spiele der PS3 auf der PS4 überhaupt spielen kann und DSL16k auszulasten ist da keine Alternative die es wert ist.
Ansonsten reden wir eher von den von dir genannten 10-20%, Crysis 2 braucht wohl sogar noch weniger. Wenn man allerdings diese 10-20% nicht hat, ist man im Sack... Wenn dann bei GTA für 3D die letzte Häuserreihe verschwindet bringt es die Tiefensicht wahnsinnig :D .

Ich finde das Feature 3D an sich sehr lohnenswert, auch wenn man nicht speziell dafür Effekte verbaut hat. Skyrim z.b. kann einen viel mehr rein ziehen, wenn man auch noch räumlich sieht, von Shootern ganz zu schweigen. Allerdings hatte ich auch nie Qualitätseinbussen um das zu erkaufen, dann wäre das vielleicht was anderes.
Wo ich bei 3D eher Probleme hab, ist das einige Spiele dafür nicht wirklich geeignet sind, Strategiespiele z.b.

Jetzt wo du's sagst, kann ich mich an den Kommentar mit den 60FPS und 30FPS jedenfalls auch erinnern, aber ich kann mich auch erinnern, das man für PS3 Spiele in 1080p bringen wollte und das war dann ja eher Fake, bis auf ne Hand voll Spiele, die grafisch nur das konnten, war eher weniger als die Hälfte die Regel. Von der Warte aus wäre ich also sehr sehr vorsichtig, was die Features, die Sony iwann mal erwähnt hat, betrifft.

Spannung jedenfalls, ob man bei der Ingameoptimierung auch an den PC denken wird, ich seh schon wieder kommen, das Sony alles machen wird, um Publisher dazu zu treiben PC Ports ein halbes Jahr später erscheinen zu lassen, in schlechter Quali oder gar nicht...
6.) Dod 22.02.2013 - 08:09 Uhr
In Sachen 3D-Gaming darfst du eine Konsole aber nicht mit einem Windows-PC vergleichen. Auf der PS4 werden s3D-Spiele nicht über eine Middleware hingefrickelt werden müssen sondern haben die Fähigkeit für 3D entweder direkt im Programmcode oder im Betriebssystem der Konsole. Sony setzt bei den hauseigenen Fernsehern auf 3D und will auch Mehrspielergames auf einem Fernseher mit Polfilter/Shutterbrillen ermöglichen (anstelle je ein Bild pro Auge zeigen die dann ein Bild pro Person an, wenn zwei Leute vor dem Fernseher sitzen und die Brillen auf haben, sieht jeder ein eigenes 2D-Spielbild). 3D wird unter Garantie implementiert.

Und auch bei der Video-Abspielsoftware wird Sony unter Garantie eine 3D-Kompatibilität einbauen. Auch hier: Nicht mit dem PC und kostenpflichtiger Software vergleichen, Sony muss die Fähigkeiten ja nur im OS integrieren, was auf dem PC aus Kostengründen nicht gemacht wird. Sony aber *besitzt* die Software ja bereits und nutzt die Fähigkeiten bei den hauseigenen BD-Playern.

In früheren Kommentaren hieß es zudem, die PS4 soll 2D-Games mit 60 FPS und 3D mit 30 FPS darstellen können. Muss man sehen wie realistisch das dann ist. Was aber auf jeden Fall wichtig zu wissen ist: Wenn keine leistungsfressende Middleware für die 3D-Funktionen zuständig ist sondern die Funktionen sinnvoll ins Spiel programmiert wurden, ist der Leistungsverlust gar nicht so hoch wie man denken mag.

Beispiel auf dem PC: Flatout Ultimate Carnage (eines der Spiele mit den besten 3D-Effekten, bringt einfach Spaß) verliert mehr als 60% Leistung in 3D mit einer Nvidia-Grafikkarte und der 3D-Vision direkt über den Treiber - Flatout hat selbst keine Anpassungen an die 3D-Darstellung, das macht ausschließlich der Nvidia-Treiber. Crysis 2 hingegen ist schon bei der Entwicklung auf 3D optimiert und angepasst worden. Crytek arbeitet mit dem einen oder anderen Trick um die Leistung zu erhöhen und umgeht viele Umrechnungsprobleme die Leistung kosten - die 3D-Funktionen sind schon im Spiel vorhanden. Dafür verliert Crysis 2 in 3D gerade einmal 10% an Leistung gegenüber dem 2D-Modus.

Bei einer in der Leistung begrenzten Konsole wird eine direkte Ingame-Optimierung für die Entwickler wohl Pflicht sein.

Zu den Ausgängen: Richtig Anschluss-Leistung (in Bezug auf HDMI) schluckt die Shuttertechnik, da hier tatsächlich die doppelte Datenmenge übertragen werden muss. Bei Polfilter-3D wird allerdings die Auflösung (horizontal) verringert, hier reicht auch HDMI locker aus.
5.) rizawi 22.02.2013 - 01:56 Uhr
Mir stellt sich eher die Frage, wen man mit so einem veralteten Feature wie optischen Medien noch locken will O.o ? Um 3D wirklich ausnutzen zu können, bedarf es vorrangig einer Playersoftware, die dies auch kann. Diese müsste Sony erst mal bereit stellen. Aktuell sieht es da selbst im PC Bereich dünn aus und eig. alles ist Bezahlsoftware. VLC oder MPC können es jedenfalls nicht. Ich selbst nutze Stereoscopic Player und Power DVD.
1. für FSBS oder Frame interleaved mkvs und 2. für images. Das Hickhack der Codecs ist da aktuell noch so gross, das es viel gebastel ist. Wenn man mit Stereoscopic Player wirklich alles 3D sehen will, erfordert jedes 2. Video manuelle Konfiguration.

Weshalb ich 3D anzweifle an der PS, hauptsächlich für Gaming: Es gibt aktuell nur eine Technologie, die am MultimediaPC zu sozialen Preisen gescheite Ergebnisse liefert und das ist Shuttertechnik. Ich hab einen VG278H mit 3D Vision 2, das funktioniert bombig, schiesst PS und Xbox aber erst mal ins Aus weil von NV. Das HD3D System von AMD funktioniert laut AMD nur auf der HD 7970.
http://www.amd.com/us/products/technolo ... ics.aspx#2

Damit wäre die PS4 dazu nativ nicht in der Lage. Man müsste erst den Mitteltreiber nachlegen für das Geraffel von Sony. Davon abgesehen wird für 3D Gaming explizit HighEnd Hardware empfohlen, Sony würde sich vermutlich keinen Gefallen damit tun, GTA5 in 720p zu releasen, nur um 3D zu schaffen und mehr hat die Hardware einfach nicht drauf, wenn man nicht alternativ an der Weitsicht rum sägt. Ein Feature mit einem anderen kaufen, ist keine gescheite Verkaufspolitik...
Ausserdem erfordert 3D permanente Treiberupdates und Softwareupdates von versch. Komponenten, das ist glaub ich zu viel PC für den Userdödel.

Nicht zu vergessen, HDMI ist für 3D absolut ungeeignet, Dual-DVI bringt da deutlich bessere Daten mit, speziell für Gaming. Bevor es wieder zu Diskussionen kommt, Zitat Wikipedia zu HDMI 1.4a:
3D-Standards (Frame Packing) für Filme 1080p/24 Hz und Spiele 720p/50 Hz bzw. 60 Hz
Erst 1.4b unterstützt 1080p/120Hz, ob es eine Grafikkarte gibt die so was hat, wäre zu erforschen.
Es ist ein Jammer das die Industrie nur um ihren bekackten Kopierschutz durchzudrücken einen erstklassigen Standard wie DVI mit HDMI kaputt macht.

Zu guterletzt bräuchte rein technisch jeder User eine Brille, ob nun Shutter, Polarisations oder Anaglyphenverfahren, wo einige schon nur vom Gedanken die Krise kriegen. Man müsste nur für den Fall der Fälle von Besuch 3 4 Brillen rum liegen haben, wo jede 100€ kostet, gesamt mehr als die PS wert ist...
Warten wir mal auf die PS 5, dann haben sich vielleicht Geräte mit nativem 3D ohne Brille durchgesetzt. Die einzige Technik, die ich aktuell fürs Wohnzimmer qualitativ praktikabel halte, sind 2 Beamer mit Polarisationssystem. Das kostet nur keine Kleinigkeit und empfiehlt einen gescheiten PC als Wiedergabegerät um flexibel zu sein.

Fazit: Es ist möglich der PS4 3D zu bringen, aber nicht mit einem akzeptablen Ergebnis: 1080p/120Hz .
Es fehlt die Leistung und der Standard.

P.S. Das iwo schon beworbene 4K Feature ist auch ziemlicher Unfug, 1.4a kanns zwar scheinbar, aber wozu so scharfe Filme, wenn man nur 24Hz respektive 24FPS hat? Viel relevanter wären Filme mit 50FPS repektive 100 bei 3D.
4.) Phenocore 22.02.2013 - 00:01 Uhr
Thx für die Aufklärung. Die nächste Frage wäre, ob es für einen Gaminghersteller möglich sein wird, ein 3D-Game für diese Konsole zu liefern? Für AMDs HD3D wird doch HDMI 1.4a und irgend eine middleware benötigt. Da hier aber nichts davon erwähnt wurde, gehe ich davon aus, dass man offenbar maximal sich entsprechende Videos anschauen kann.

Den ganzen Sozialcram und Streaming will ich persönlich nicht haben. Das Gute an der Konsole ist, dass 8-Kern-CPUs von Spielen nun besser unterstützt werden und Portierungen leichter werden, womit die Kosten in der Entwicklung sinken, bzw. Entwicklerkapazitäten für Content frei werden.

PS: Willkommen zurück auf HWI, Dennis. Freut mich, dass du zu uns zurück gefunden hast :)
3.) Dod 21.02.2013 - 23:42 Uhr
Phenocore:
Nur ein einfacher Blu-Ray-Player, kein Blu-Ray-Player, mit dem man auch 3D-Blu-Rays abspielen kann?


3D wird doch per Software gebastelt wenn das Material in Side-by-Side oder einer anderen 3D-Lösung vorliegt. Der Player muss dafür nichts besonderes können, die Fähigkeiten sind in der Abspielsoftware zu finden. Und da AMDs APUs 3D-Wiedergabe beherrschen sehe ich da kein Problem. Dem BD-Player ist es ja egal was er abspielt - ob die Daten nun Spiele, Filme oder eben 3D-Inhalte enthalten. Ist wie am PC, so wie die PS4 ja eigentlich nur ein PC mit anderem Betriebssystem ist.
2.) Phenocore 21.02.2013 - 23:26 Uhr
Nur ein einfacher Blu-Ray-Player, kein Blu-Ray-Player, mit dem man auch 3D-Blu-Rays abspielen kann?
1.) rizawi 21.02.2013 - 22:13 Uhr
na super, jetzt kann jeder Plebs auf einen Knopf drücken und seinen Mist hochladen-> noch mehr grottenschlechte Lets Plays auf Youtube, wenn man eig. was ganz anderes sucht, Hura!
Die neue Konsolengeneration läutet offensichtlich das nächste Zeitalter der Stagnation ein, weder hat man den rückständigen Controller auf den Sondermüll befördert(na gut, das Möchtegerndildo ist jetzt weg), noch verbaut man halbwegs gescheite Hardware. Das Geld wird über Zusatzkosten gescheffelt und raus kommt das Ganze, wenn alles schon wieder längst veraltet ist. Einzige Hoffnung ist, das Kinect an der Xbox Raum für mehr Genres macht, z.b. anspruchsvollere Schwierigkeitsmodi bei Shootern, Aufbauspiele, Simulatoren und Strategie.
So lange die A.I. auf dem Prozessor läuft, wird man hier allerdings keine Sprünge erwarten können, was aktuell das Gebiet im Gaming ist, wo 99% Ressourcenbedarf wäre.
Mein Fazit bleibt, mit einem Barebone im Wohnzimmer kann ich mehr besser erledigen und wenn ich heute 1000€ investiere ist das gesammt billiger als die in einem Jahr erscheinende Konsole, kann mehr und wird auch in 10 Jahren noch mehr können und das ohne das man Sony zu Kreuze kriechen muss.