Crysis 3-Beta online und leistungsfordernd

Ego-ShooterSeit dem Release der Multiplayer-Beta von Crysis 3, die bis zum 14. Februar kostenlos ausprobiert werden kann, erscheinen die News im Stundentakt. Anscheinend hat sich Crytek wieder einmal um Längen selbst übertroffen und jedes verfügbare Quäntchen Technik der CryEngine 3 ausgeschöpft.

Dies macht sich nicht zuletzt beim Hardwarehunger bemerkbar: Wer etwa vor hat, Crysis 3 in 4K-Auflösung (3840x2160p) auf Ultra-Einstellungen zu spielen, sollte sich schon einmal eine Grafikkarte der Zukunft bestellen, denn selbst aktuelle Flaggschiffe wie die GTX 690 kämpfen sich mit gerade mal 20 FPS ab, was wenig Freiraum für etwaige Framedrops lässt.

Auch auf handelsüblichen Auflösungen wie 1080p machen sich Einschnitte bemerkbar. So erreicht eine GTX 680 mit 4xMSAA aktiviert nur knapp über 35 FPS durchschnittlich. Bei den schwächeren Geschwistern bewegt sich die Framerate rapide nach unten.
Neue Technologien wie TXAA, die in Bewegung noch eine schärfere und vor allem störungsfreie Umgebung versprechen, könnten davon noch mehr zollen.

Um den Impact auf Besitzer aktueller Boliden und seiner direkten Vorgänger zu minimieren, wird bei AMD und Nvidia fleißig an Beta-Treibern gearbeitet, namentlich Catalyst 13.2 Beta 4 (AMD) und Geforce 313.96 (Nvidia).
AMD kitzelt etwa bei aktiviertem MSAA 4x und 8x bis zu 50% heraus, bei der Beta 3 waren es noch 15%. Betroffen sind hier die Reihen HD 5000 bis HD 7000.
Nvidia wirbt gar mit bis zu 65% höheren FPS-Raten, wenn man denn zwei GPUs der Geforce 400 bis 600-Reihen im SLI verwendet. Von Single-GPUs, wie sie die meisten verwenden, ist in diesem Lager noch keine Rede.

In ersten Benchmarks offenbart sich dennoch, dass aktuell Nvidia recht deutlich die Nase vorn hat, was wohl auch auf die nahe Zusammenarbeit mit Crytek zurückzuführen ist. Schon Crysis 2 wurde genutzt, um die damals aktuelle Geforce 500-Reihe zu bewerben und nicht zuletzt durch solche Zusammenarbeiten halten exklusive Neuheiten wie TXAA Einzug.

Dennoch ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht und man darf gespannt sein, wie es am Erscheinungsdatum am 21. Februar aussieht.
Fest steht, dass das Wettrüsten der Grafikkarten weiter geht, denn wie offen erkennbar, setzt man immer neue Standards, die aktuelle Generationen ausreizen.


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