Intel stellt bald eigene Desktop-Mainboards ein

IntelWie die Kollegen von Hothardware berichten, wird Intel im Zuge der Vorstellung seiner neuen Haswell-Prozessorachitektur die letzten Intel-Boards für die Desktop-Sparte präsentieren. Damit ist das Ende einer 15 Jahre langen Mainboard-Ära nahe.

Bis heute überzeugen Intel-Mainboards durch eine gute Verarbeitungsqualität und Ausstattung. Besonders in puncto Overclocking waren und sind die Platinen sehr beliebt. Einziger "Nachteil" war der dafür auch relativ hohe Verkaufspreis, der meist nur High-End-User beflügeln konnte, ein großes Intel-Viereck zu kaufen.
Doch schon seit längerem bieten die großen, taiwanesischen Mainboard-Hersteller ebenso gute Boards an. Es sei an dieser Stelle unter anderem auf Asus, Gigabyte und MSI verwiesen. Hinzu kommt, dass Intel schon seit Jahren große Teile seiner Mainboards fremd fertigen lässt.

Den dreijährigen Support wird man selbstverständlich trotz Fernbleiben neuer Modelle beibehalten.

"Auf zu neuen Ufern", heißt es schlichtweg bei Intel. So wird man zwar sich allmählich der Desktop-Sparte abwenden, aber dafür verstärkt Platinen für Ultrabooks und Tablets herstellen. Und man vergesse nicht Intels geplanten Mini-PC NUC.
Genauso ist Intel stark bemüht, sein Form Factor Reference Design (FFRD) zu verbreiten.

Es ist also kein wirklicher Abschied aus dem Mainboard-Geschäft, sondern eher die Konzentrierung auf andere Formate als den Desktop, der längst nicht mehr die Vormachtstellung auf dem PC-Markt besitzt, wie er es einst tat.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare