Flexible Akkus: Wann kommen sie?

SmartphonesWie wir erst kürzlich auf der CES 2013 in Las Vegas erfahren haben, ist es den Herstellern inzwischen tatsächlich möglich, flexible Displays herzustellen, die selbstverständlich eine ganze Reihe an neuen Geräten ermöglichen. Doch wie sieht es eigentlich mit den anderen Komponenten aus? Denn diese sind bei Smartphones und Tablets schließlich direkt hinter dem Display und müssten sich daher mitverbiegen! Koreanische Entwickler haben inzwischen bereits die ersten flexiblen Akkus entwickelt.

Samsung Ayom auf der CES 2013 mit flexiblem Display



Smartphones & Tablets: Wann kommen die flexiblen Akkus?


Das US-Blog AndroidAuthority trifft den wunden Punkt schon ziemlich gut, denn wie dort berichtet wird, ist es den Herstellern zwar mittlerweile möglich, flexible Displays und Motherboards zu erstellen, doch wenn der Akku nicht mitspielt, dann war dies alles vergebene Liebesmühe. Glücklicherweise sollen Forscher aus Korea nun jedoch auch einen dementsprechenden Akku entworfen haben. Bislang haperte es immer daran, dass derartige Akkus nicht sehr sicher waren.

So hätten diese bereits bei kleinsten Fehlberührungen explodieren können, da sie aufgrund der gebogenen Bauart sehr instabil waren und schnell heiß wurden. Aus diesem Grund wurden die flüssigen Teile der Batterien gegen feste Teile ausgetauscht. Es hört sich zwar doch eigentlich etwas komisch an, doch diese festen Bestandteile lassen sich zur Verbiegung der Akkus besser nutzen als die Flüssigkeiten, welche mehr Probleme als Vorteile mit sich brachten.

flexibler Akku bald Realität?



Eine Antwort auf die Frage nach dem „Wann“ gibt es noch nicht


Leider ist es den Forschern nicht möglich, zu sagen, wann genau wir diese Art der Technologie erstmals in unseren Händen halten können. Aus diesem Grund dürften wir in den nächsten Monaten auch nicht mit zu stark verbogenen Geräten rechnen, denn all diese setzen derartige Akkus voraus. Schlussendlich bleibt uns momentan also nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis man sich entschlossen hat, die neue Technologie auf den Markt zu bringen. Wobei man auch bedenken sollte, dass es sich hier um eine sehr neue Art der Technik handelt, die auch gut und gerne als Labor-Projekt enden könnte, wenn der Kostenpunkt zu hoch sein sollte.

Fotos: paperblog.com / http://jannewap.ws


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4 Kommentare

4.) Timon 18.01.2013 - 17:08 Uhr
Tageszeitung, Magazine, Bücher, Kinderspielzeuge mir fallen da eine Menge Möglichkeiten ein :D
3.) core 18.01.2013 - 14:45 Uhr
So etwas braucht doch keine Mensch...jeden Abend noch die Jacke laden und wenn ich sie nicht anhabe bin ich nicht zu erreichen...!? :lol:
Mein Smartphone bekomme ich gerade noch so aus der Hosentasche und wenn nicht gibt es noch die i´m Watch, welche aber auch eher mäßig umgesetzt worden ist.... :?
2.) Luk Luk 18.01.2013 - 13:05 Uhr
Vielleicht ein Ärmel-Smartphone an der Jacke?^^
1.) core 18.01.2013 - 12:41 Uhr
Mir erschließt sich einfach nicht welche tollen Geräte man mit so "wabbeligen" Displays realisieren soll?