Samsung will 510 Millionen Handys verkaufen

SamsungDer südkoreanische Unterhaltungselektronikhersteller Samsung plant für 2013, rund 510 Millionen Handys zu verkaufen und sich auf dem umkämpften Smartphone-Markt vom Rivalen Apple abzusetzen. In diesem Jahr geht Samsung dank eines guten Weihnachtsgeschäfts davon aus, bereits 420 Millionen Exemplare verkauft zu haben. Allein 288 Millionen davon wurden in den ersten neun Monaten verkauft, der Rest im Schlussquartal. Auf Jahressicht wäre es also ein Anstieg um 20 Prozent.

Gefragt sind hauptsächlich Smartphones


Von den 510 Millionen Geräten im nächsten Jahr soll es sich bei 390 Millionen Exemplaren um Smartphones handeln und bei den restlichen 120 Millionen um normale und günstige Handys, so ein wichtiger Samsung-Zulieferer. Neben den Galaxy-Smartphones und -Tablets wird Samsung im nächsten Jahr einige Geräte mit Windows 8 als Betriebssystem herausbringen. Zudem sollen einige Modelle auf die TIZEN Software setzen, die in Zusammenarbeit mit dem Chiphersteller Intel entwickelt wurde. Insbesondere für Smartphones mit LTE-Unterstützung sieht Samsung erhöhten Bedarf im nächsten Jahr.

Samsung investiert 2,2 Milliarden US-Dollar in die Produktion


Der Hauptteil der Smartphones soll mit 240 Millionen Geräten in Vietnam und 170 Millionen Geräten in China entstehen. Zudem sollen 20 Millionen Exemplare in Indien und 40 Millionen Geräte in Korea produziert werden. Um die Produktionskosten und die Auslieferungszeit zu senken, wird Samsung rund 2,2 Milliarden US-Dollar in die vietnamesischen Fabriken investieren. Damit könnte sich die Produktion zum Wettbewerbsvorteil für Samsung entwickeln, denn sowohl Apple als auch Nokia hatten in der Vergangenheit immer wieder Probleme bei der Herstellung einiger Teile.


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