Smartphones: Samsung und Apple im Zweikampf

SmartphonesLaut einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC wuchs der Markt für Tablets, Smartphones und PCs im dritten Quartal um 27,1 Prozent im Jahresvergleich. Alle Hersteller zusammengenommen verkauften 303,6 Millionen Einheiten und erzielten 140,4 Milliarden US-Dollar an Umsatz. Führend bei Smartphones und Tablets waren Apple und Samsung.

Auch im vierten Quartal, das traditionell als das Umsatzstärkste gilt, soll der Umsatz weiter zulegen und sich um 26,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbessern. IDC erwartet, dass 362 Millionen Exemplare mit einem Marktwert von 169,2 Milliarden US-Dollar im Weihnachtsquartal verkauft werden.

Insbesondere der Tablet-Markt soll sich dabei dynamisch mit einem Plus von 55,8 Prozent entwickeln und auch bei den Smartphones fällt das Wachstum mit einem Plus von 39,5 Prozent großzügig aus. Anders hingegen der PC-Markt: Hier werden leicht fallende Umsätze für den Gesamtmarkt erwartet.

Betrachtet man die absoluten Zahlen, so wurden 2011 mit 53,1 Prozent deutlich mehr Smartphones verkauft, während Tablets nur 7,7 Prozent der Geräte ausmachten. Bis 2016 soll dieser Anteil jedoch auf 13,4 Prozent steigen. Der Smartphone-Anteil soll auf 66,7 Prozent wachsen. Demnach geht die Verdrängung der PCs also weiter.

Geht es nach der Anzahl der verkauften Geräte, so hat Samsung mit einem Marktanteil von 21,8 Prozent gegenüber Apple mit 15,1 Prozent die Nase vorn. Da die verkauften Apple-Produkte mit einem Durchschnittswert von 744 US-Dollar aber hochpreisiger sind, liegt Apple beim Umsatz mit 34,1 Milliarden US-Dollar im Quartal vor dem südkoreanischen Konkurrenten.

Aus den Daten geht hervor, dass sich Apple ganz klar auf den Verkauf von Premium-Produkten fokussiert, während Samsung hohe Verkaufszahlen anstrebt. Das zeigt sich auch, wenn man die Verkaufspreise der beiden Hersteller vergleicht.

Samsung und Apple kontrollieren zusammen einen großen Teil des PC-, Smartphone- und Tablet-Marktes. Auf dem dritten Platz folgt abgeschlagen Lenovo mit 7 Prozent, vor Hewlett-Packard mit 4,6 Prozent und Sony mit 3,6 Prozent.


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