Direct3D 10 nur für Vista - XP bleibt außen vor

MicrosoftWie Microsoft vor kurzem bekannt gab, wird es das Direct3D 10 nur für Vista geben. Für Windows XP hört es bei Direct3D 9 auf. Für Insider allerdings keine große Überraschung, da man schon lange sicher war, dass Direct3D 10 aufgrund des deutlich verändertem Treibermodells nicht für Windows XP kommen wird. Damit fallen auch einige Barrieren weg, was die Programmierung betrifft. Wie dem auch sei. Es ist sehr sinnvoll, dass Microsoft sich dazu entschlossen hat. Zumindest die Programmierer und die Spieler werden Microsoft dankbar sein, da mit einem einheitlichem Treibermodell die Entwicklung viel schneller voranschreiten wird. Eine Aufrüstung auf die neue Grafikkartengeneration wird mit der Zeit zwar unvermeidbar, die andere Hardware spielt aber keine oder kaum eine Rolle. Deswegen wird es nicht mehr DirectX 10, sondern nur noch Direct3D 10 heißen. Allerdings wird mindestens noch ein Jahr vergehen, bis wir wirklich ein paar Vorzeigespiele haben, die so mit Direct3D 9 nicht machbar sind, wenn nicht gar mehr... Viel interessanter ist allerdings, was hinter diesem Direct3D 10 steckt. Unified Shader sind in aller Munde, was aber bringen diese? Nun, es muss einfach jeder Shader laufen. Ohne Unified Shader wird es schwierig. Man kann es zwar auch teilweise dem Compiler (Software) überlassen; die Performance sollte aber darunter leiden. Den Compiler müsste man natürlich auch deutlich anpassen, was für die Programmierer eine besondere Herausforderung wäre, oder beim G80 auch wird.


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