R580+ und R600 mit GDDR4

AMDDie britischen Kollegen von The Inquirer wussten es schon immer, dass es ihn geben wird - den R580+. Anfangs hoch im Kurs schwappte nach und nach das Interesse an jenem Chip und bis zum gestrigen Tage musste man sich wirklich die Frage stellen, ob ATi überhaupt einen R580+ produziert. Es war ruhig, sehr ruhig um den einstigen Pressemacher geworden. Die jetzt aufgetauchten Gerüchte widerlegen, dass der R580+ im 80nm Prozess hergestellt wird. Ob es ATi-Technologies schon im Vorfeld klar war, dass der R580+ nicht im 80nm Prozess gefertigt wird, ist fragwürdig.

Es tauchten in letzter Zeit überraschend vermehrt Spekulationen auf, dass TSMC erhebliche Probleme mit dem neuen Prozess habe, obgleich ATi die Vermutung sofort dementierte. Wer ist er denn dann, der R580+, wenn er noch nichtmals in einem anderen Herstellungsverfahren als sein Vorgänger, der bereits erhältliche R580, produziert wird?

Traut man den neusten Gerüchten, die abermals von The Inquirer stammen, so verdient sich der R580+ sein "+" nur durch die Verwendung von schnellem und bisher noch nicht gesehenem GDDR4 Speicher. Das ATi schnell auf den Zug GDDR4 springen würde, war absehbar. Schließlich gab man Anfang Oktober vor gesammelter Fachpresse bekannt, dass im R520 ein neuartiges Ring-Bus Speichersystem schlummert, das theoretisch schon den Speicher von morgen - eben jenen GDDR4 - ansteuern kann. Der bisher als gehandelte Launch im Sommer konnte unterdessen erneut bestätigt werden. Gewiss wird auch ATis Hoffnungsträger Nummer Eins, der R600, der dem auf der Xbox 360 verbauten Xenos Chip sehr ähneln wird, mit GDDR4 Speichersupport aufwarten, allerdings ist mit seinem Erscheinen wohl kaum vor Nikolaus zu rechnen.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare