Intel Sandy Bridge E: Taktraten und Caches

IntelIm Xtremesystems-Forum ist eine neue Intel-Roadmap aufgetaucht, die erstmals Taktraten und Cache-Größen kommender, so genannter Sandy Bridge E-Prozessoren enthält.
Sandy Bridge E wurde für das Server-Segment entwickelt, wird aber auch im High-End-Desktop eingesetzt werden. Mehr Cache und ein Quad- statt Dual-Channel-Interface grenzen die neuen CPUs von der bisherigen Sandy Bridge-Flotte ab.

Im Desktop-Segment wird der kleinste Sandy Bridge E mit vier Kernen aufwarten, die mit 3,6 GHz takten. Zudem ist der L3-Cache mit 10 MiB höher bemessen als bei den bisherigen Sandy Bridge, die maximal 8 MiB an Bord hatten. Zu einem Preispunkt von etwa 250 Euro löst er den Core i7-2600 ab, der mit 3,4 GHz agiert und wie gesagt weniger Cache besitzt.

Intel Sandy Bridge E-Desktop-Roadmap

Weiter wird man im Desktop-Segment als Antwort auf den Sechs-Kern-Prozessor Core i7-980 einen Sandy Bridge E mit ebenfalls sechs Kernen präsentieren. Dieser taktet zwar "nur" mit 3,20 statt 3,33 GHz, sollte aber, insbesondere weil es sich beim Core i7-980 noch um einen Nehalem/Westmere-Vertreter handelt, überlegen sein. Der L3-Cache soll 12 MiB groß sein.

Als neues Topmodell, und somit Core i7-990X-Nachfolger, wird man einen Sandy Bridge E mit ebenfalls sechs Kernen und 3,33 statt 3,46 GHz bei satten 15 MiB L3-Cache ins Rennen schicken.

All' das soll noch im vierten Quartal dieses Jahres passieren. Gerüchteweise werden alle neuen Modelle eine TDP von 130 Watt aufweisen, was besonders bei dem Quad-Core-Modell relativ viel erscheint, wenn man noch berücksichtigt, dass auch die integrierte Grafik (15 Watt TDP) nicht mehr Platz finden wird. Intel könnte diesen "Overhead" natürlich mit einem noch großzügigeren Turbo Mode füllen. Hier werden die nächsten Wochen Antworten liefern müssen.


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