Windows 8 mit schneller Restore-Funktion?

MicrosoftNeusten Gerüchten zufolge soll eine Restore-Funktion den Weg in den Windows 7-Nachfolger aus Redmond schaffen. Grundlage dieser Annahme ist ein Screenshot der chinesischen Website „Win7China“.

Auf diesem Screenshot sind anscheinend zwei Möglichkeiten der Zurücksetzung auswählbar: Zum einen auf einen festgelegten Zeitpunkt und zum anderen auf den Originalzustand des Systems.
Das hört sich für einige Leser eventuell wie Time Maschine von Apple oder der alten Wiederherstellungsfunktion von Windows an. In Wirklichkeit ist es ein bisschen etwas und keines von beidem. Der Beschreibung nach beinhaltet die Restore-Funktion eine Kombination aus Wiederherstellung aller Systemdateien und der Option Benutzereinstellungen, -Programme und –Daten zu behalten.

Dieser Dienst soll der Quelle nach nur zwei Minuten in Anspruch nehmen. Also genau so viel Zeit verbrauchen wie eine Windows 8-Installation. Es ist daher anzunehmen, dass es sich um eine automatisierte Neuinstallation mit personalisierten Operatoren, die zum Urzustand zurückführen, handelt. Diese Operatoren können Programme, Programmeinstellungen und eigene Dateien beinhalten. So wäre ein kompletter Systemreset innerhalb von zwei Minuten - je nach Hardware - möglich. Eine Neuinstallation mit allem Drum-Und-Dran ist auf Basis dieser extremen Zeitersparnis kaum noch sinnvoll. Lästige Probleme oder Programme sind so innerhalb von zwei Minuten zu beseitigen.

Bei Fehlern oder akutem Virenbefall ist diese Funktion ebenfalls sinnvoll, vorausgesetzt, Microsoft kann die Restore-Funktion gegen Virenbefall schützen und schlimmes Untergraben des Systems verhindern. Zudem ist nicht bekannt, wie Microsoft eine solche Datenmenge platzsparend unterbringen will. Vielleicht trägt das Projekt „MinWin“ dazu bei. In einem Microsoft Patent wird sogar beschrieben, wie alle Programme und das System selbst in Sandboxen laufen sollen. Die Sandboxen würden dann von einem kleineren System kontrolliert werden. Auf Basis dieser Technologien wäre es wesentlich einfacher, einzelne Programme zu entfernen, indem die jeweilige Sandbox entfernt wird. Darüber hinaus kann ein gewisser Grad von Kompatibilität bewahrt werden.

Microsoft äußerte sich bisher nicht zu den Gerüchten.


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