Japan: Erdbeben erschüttert Welt und Märkte

WissenschaftDas Erdbeben, welches Japan heute um 14:45 Uhr Ortszeit (06:45 Uhr deutscher Zeit) mit Stärke 8,9 erschüttert hat, sowie der darauf folgende Tsunami haben weltweit für Bestürzung gesorgt. Mittlerweile gehen erste Schätzungen von über 1.000 Toten und noch mehr Verletzten aus.

Aktuell gibt es weiterhin Unklarheiten über die Lage im AKW Fukushima, und zwar sollen laut Angaben von N-TV erste Geräte zur Abwendung einer drohenden Kernschmelze eingetroffen sein, der Kühlwasserstand soll sich aber weiterhin auf einem kritischen Niveau befinden. Die USA haben bereits Hilfe angeboten und schicken Reaktorkühlmittel.

Google hat derweil einen Dienst zur Verfügung gestellt, der es Betroffenen ermöglicht, Vermissten-Meldungen online zu stellen und auch Personen als "aufgefunden" zu melden.

Auch die IT-Industrie Japans ist von dem Erdbeben betroffen. So hat Sony beispielsweise schnell reagiert und fünf betroffene Produktionsanlagen evakuiert. Personenschäden soll es aufgrund dessen glücklicherweise nicht gegeben haben, das Ausmaß der materiellen Schäden wird aber wohl erst in Wochen feststehen.
Versicherungen gehen gemäß erster Schätzungen von Schäden in Höhe von 50 bis 100 Milliarden US-Dollar für ganz Japan aus. Endgültig sind diese Zahlen allerdings nicht.


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