NVIDIA setzt neuen Speicherstandard

NvidiaJedes nur halbwegs vernünftige Speichermodul verfügt außer den RAM-Bausteinen an sich zusätzlich noch über einen Chip, der Informationen über die Latenzen und Zugriffszeiten enthält. Dieser wird im Fachjargon auch als SPD-ROM bezeichnet. Während das normale "SPD" aber zum Beispiel keine Informationen über die Spannung oder Comand Rate des Speichers enthält und diese Werte momentan noch per Hand einzustellen sind, soll die von nVidia und Corsair entwickelte Enhanced Performance Profile Technologie hier Abhilfe schaffen.

Momentan wird die EPP-Technologie nur von den kommenden nForce 5 und von zwei Corsair Modulen der TwinX Serie (Twin2X2048-6400C4 und Twin2X2048-8500C5) unterstützt. Weitere Speicher- und Chipsatzhersteller sollen aber bald folgen, so nVidia. Hoffnung schöpfen die Kalifornier dabei aus der Tatsache, dass es sich bei EPP um einen offenen Standard handelt, der von jedem Unternehmen ohne zusätzliche Lizenzkosten adaptiert werden kann.

Obwohl es sich beim Enhanced Performance Profile um keine bahnbrechende Neuerung handelt, ist es dennoch eine sinnvolle Ergänzung zum bisherigen SPD-ROM, dass unter Umständen das eine oder andere Frame mehr aus dem System herausholen könnte. Sollten die Speicherhersteller mitspielen und die Preise entsprechende EPP-Module nicht künstlich in die Höhe treiben, dann könnte nVidias SPD-Erweiterung durchaus ein Erfolg werden.


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