Intel plant höhere Produktionskapazitäten

IntelIm Jahr 2011 will Intel 9 Milliarden US-Dollar in neue Fabriken und für die 22 nm-Fertigung nötige Ausstattung investieren. In den letzten fünf Jahren waren die größten Investitionen pro Jahr mit 5,8 respektive 5,7 Milliarden US-Dollar in den Jahren 2005 und 2006. Im Jahr 2006 wurde dann auch die sehr erfolgreiche Prozessorserie „Core 2 Duo“ vorgestellt.

Die geplante Rekordinvestition im Jahr 2011 begründet Intels CFO Stacy Smith damit, dass man von dem bisherigen 3-Fabrikenmodell zum 4-Fabrikenmodell wechseln möchte, da man nach den Rekordumsätzen auch weiterhin steigenden Bedarf nach eigenen Prozessoren erwarte.

Zudem steigt die Komplexität der Fertigungsanlagen. Die Fabrik „Fab D1X“ in Oregon wird abgesehen von den üblichen 300 mm-Wafern auch mit 450 mm-Wafern umgehen können. Zu Anfang wird dies jedoch nur zu Entwicklungszwecken genutzt. Im Jahr 2010 hat Intel lediglich 5,2 Milliarden US-Dollar in Produktionsausstattung investiert, da man teilweise Ausstattung aus der 45 nm-Fertigung auch für die 32 nm-Fertigung verwenden konnte. Entsprechend werden auch die Abschreibungen von 4,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 auf 5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2011 steigen.

Geplannte „Fab D1X“ in Oregon

Intels CEO Paul Otellini verkündete, dass sich das Unternehmen aktuell in der „Yield-Lern-Entwicklungs-Phase“ befinde. Ein Produkt wurde bereits fertig für die 22 nm-Technologie entwickelt und man hat einen funktionierenden Prozessor in dieser Fertigung. Im zweiten Halbjahr 2011 soll die 22 nm-Fertigung hochgefahren werden.


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