Erste Infos zu AMDs HD 7000M-Reihe

AMDAMDs aktuelle HD 6000-Reihe ist keine drei Monate alt und entsprechende Mobillösungen (HD 6000M) sind bisweilen noch nicht am Markt. Trotzdem gibt die türkische Seite Donanimhaber an, dass ihr gar schon erste Informationen zum Nachfolger, der HD 7000M-Reihe, vorliegen. Man beruft sich auf AMD-eigene Quellen.

Demnach sollen Ende 2011 / Anfang 2012 vier neue, mobile AMD-Chips in Produktion gehen. Die Codenamen sollen dabei Thames (Low-Cost), Chelsea (Mainstream), Heathrow (Performance) und Wimbledon (High-End) lauten. Allen gemein wird die Fertigung im 28 Nanometer-Verfahren sein.

Fortfolgend eine Übersicht der Chips im Vergleich zu den noch nicht vorgestellten HD 6000M-Chips Seymour, Whistler und Blackcomb:

.SpeicherinterfaceSpeichergrößePerformanceTDPProduktion
Thames128 Bit GDDR3/51024/2048 MiB100% mehr als
Seymour (RV910)
15-20 WattQ4/2011
Chelsea128 Bit GDDR3/51024/2048 MiB30% mehr als
Whistler (RV930)
20-30 WattQ4/2011
Heathrow128/192 Bit GDDR51536/2048 MiB30% mehr als
Chelsea (RV1030)
33-45 WattQ4/2011
Wimbledon256 Bit GDDR52048 MiB25% mehr als
Blackcomb (RV940)
65 WattQ2/2012


Wie man sieht, ist die größte Leistungssteigerung im Low-Cost-Segment zu erwarten. Dies ist auch nötig, um nicht gegen die integrierten Lösungen von Intel und AMD selbst ins Hintertreffen zu geraten. Eine erste Maßnahme ist hier der Einsatz eines 128 statt 64 Bit breiten Speicherinterfaces.

Im Mainstream-, Performance- und High-End-Segment wird mit Chelsea, Heathrow und Wimbledon nicht die doppelte Performance generiert. Hier ist von lediglich 25 bis 30 Prozent Mehrperformance die Rede.
Interessant ist, dass auf Heathrow-Basis auch Grafikkarten mit 192 Bit breitem Speicherinterface erscheinen sollen. So "krumme" Anbindungen hatte AMD bislang nicht verwendet. Man kann dies als Hinweis auslegen, dass das kommende Flaggschiff der HD 7000-Reihe mit einem 384 Bit breiten Speicherinterface ausgestattet sein wird.

Alle dargelegten Informationen sind mit etwas Skepsis zu genießen, thematisieren sie doch quasi AMDs übernächste Generation, die offenbar nicht vor 2012 das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird. Dennoch könnten sie den aktuellen Stand der Dinge widerspiegeln.


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