Overclocking-Plattform: nForce 590

AMD Die Vorbereitung für den baldigen Launch der Sockel AM2 CPUs sowie deren entsprechende Mainboards laufen auf Hochtouren. Erst jüngst teilte nVidia mit, dass man zwischen drei Klassen beim nForce 5 (Sockel AM2) unterscheiden wird. Demnach soll es neben dem nForce 550 (Low-Cost), den nForce 570 (Mainstream) und den nForce 590 (High-End) geben. Über den nForce 570 konnte man sich schon da und dort ein Bild verschaffen; so sind die MSI-Mainboards auf Basis jenes nForce 570 Chipsatzes bereits verfügbar. Der High-End Chipsatz, der nForce 590, war bis dato nirgends gelistet und Informationen waren Mangelware - da kommt die News von DailyTech gerade recht.

Laut dieser soll der High-End Chipsatz ein wahres "Overclocking-Wunder" sein, so dass nur selektierte Chipsätze in den Genuss kommen als nForce 590 deklariert zu werden. Voraussetzung eines nForce 590 Chipsatzes ist beispielsweise, dass der Referenztakt bis 425 MHz hochgeschraubt werden kann, und dass man erst ab einem Referenztakt von 300 MHz den HyperTransprt Multiplikator senken muss. Die CPU-Spannung soll im übrigen auf bis zu 2,2 V einstellbar sein, obgleich dies wohl der Tod einer jeden AMD64 CPU bedeuten würde. Außerdem soll man die Speicherspannung, die bei DDR2 standardmäßig 1,8 V beträgt, auf 2,5 V anheben können.

Ein weiteres Schmankl ist das Spezial-Feature LinkBoost, mit dem man, vorausgesetzt man ist Besitzer einer nVidia-GPU, die im fortschrittlichen 90nm Verfahren hergestellt wird, die Anzahl der PCI-Express-Lanes anheben kann.


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