GeForce 7600 Serie ab Juli für AGP-Port

NvidiaEigentlich war er schon tot, der AGP-Port. Bereits mit der Radeon Xxxx Serie war für ATi das Thema AGP fast durch. So kam es, dass man rückblickend betrachtet, den fatalen Fehler beging, die damalige X700 Serie nur für den PCI-Express zu veröffentlichen - man hatte somit den Kampf gegen die GeForce 6600 Serie eindeutig verloren. Das Ganze ist mittlerweile mehr als eineinhalb Jahre her und ATi hat das Thema AGP schon längst ad acta gelegt. Ganz anders nVidia. Die Kalifornier haben erst jüngst mit der nVidia GeForce 7800 GS eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der AGP-Port noch längst nicht tot ist. nVidias extravaganter Hersteller, Gainward, ging sogar noch einen Schritt weiter und nahm eine 7800 GT sowie 7900 GT mit ins Portfolio, obgleich beide als 7800 GS deklariert werden mussten.

Wie jetzt aus Asien gemeldet wird, plant nVidia höchstpersönlich noch einmal ein kleines "Aufflackern" des AGP-Ports. So möchte man sowohl die 7600 GS als auch die 7600 GT mittels Bridge-Chip AGP-fähig machen. Die Spezifikationen sollen sich mit denen der PCI-Express Modellen decken. Für die nVidia GeForce 7600 GT ist ein äußerst attraktiver Preis von 230 Euro geplant, was dann allerdings die Daseinsberichtigung der 7800 GS deutlich in Frage stellt - jene ist nur marginal schneller und kostet weit über 300 Euro. Die GeForce 7600 GS hingegen, die vermutlich für 150 Euro über die Ladentheke wandern wird, dürfte ein weites Spektrum an Kunden ansprechen.


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