IFA - Trends im Überblick

MessenWie jedes Jahr kann man auch zur 50. Ausgabe der Internationalen Funkausstellung wieder einige "Key-Trends" ausmachen. Das praktisch allgegenwärtige Thema der IFA lässt sich mit genau einer Zahl und einem Buchstaben beschreiben: 3D. Die dritte Dimension ist, so scheint es zumindest, außer bei Küchengeräten praktisch überall anzufinden, seien es All-in-One-PCs, Monitore, Fernseher, Notebooks oder andere Geräte aus der Unterhaltungsbranche.

MSI 3D-All-in-One PC

So stellt MSI beispielsweise den ersten 3D-All-in-One-PC vor, zumindest soll das MSI-Modell der erste auch wirklich erhältliche 3D-AiO werden. Die Fernseh-Hersteller überschlagen sich derweil mit immer höheren Herz-Zahlen und natürlich - 3D-Effekten. Kein Hersteller, der nicht mindestens einen 3D-Fernseher im Angebot hat und die Branchen-Größen wie Sharp, LG, Samsung und Co überbieten sich gegenseitig mit immer größeren, lauteren und bunteren Hallen.

Samsung LED-Backlight TVs

Neben 3D ist der zweite große Fernseh-Trend wohl als "weniger ist mehr" am Besten zu bezeichnen. Während die räumliche-Darstellungstiefe der Fernseher immer weiter zunimmt, soll sogleich die reale, räumliche Ausdehnung der HDTVs weiter abnehmen. Besonders LED-Backlight-Panels haben es dabei den Herstellern angetan - und so kommt man kaum durch eine Halle ohne auch das Wort LED zu registrieren.

LG Infinia HDTVs

Der letzte Trend liegt für viele Firmen wohl vor allem darin, neue Geschäftsfelder zu erschließen. So hat sich im PC-Bereich beispielsweise der Trend etabliert, eigene Netzteile herzustellen. Der für Gehäuse und Netzteile bekannte Hersteller Antec stößt jetzt ebenfalls in neue Regionen vor und wird gegen Ende des Jahres ein eigenes 2.1-Sound-System vorstellen. Dieses wird allerdings unter dem Markennamen soundscience vertrieben und soll laut Antec zwischen 200 und 250 Euro kosten. Qualitativ will man mit Bose-Systemen in ähnlichen Preisregionen konkurrieren.

Antec / soundscience 2.1 System

Beim ersten Probehören konnte das soundscience-System bereits überzeugen, auch wenn genaue Urteile natürlich nicht möglich sind. Denn auch wenn Antec einen recht leisen Raum aufgebaut hat, sind Messen eher ungeeignet, um diffizile Tonnuancen zu analysieren. Gefallen hat uns aber bereits der virtuelle Sorround-Modus, welcher im Gegensatz zu vielen anderen "Virtuell-Sorround"-Techniken gut funktioniert hat, zumindest in dem etwa 8 m² großen Vorführraum.


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