Zweitrechner bei unseren Lesern im Trend

InternFolgendes Szenario: Sie erwerben einen neuen PC. Was geschieht jetzt mit dem Alten? Genau dies war die Fragestellung unserer aktuellen Umfrage, die wir heute schließen und somit analysieren wollen.

Mit 34 Prozent gaben gut ein Drittel an, ihren alten PC als Zweitrechner hin und wieder zu nutzen. Interessant wäre jetzt gewesen, wie hoch darunter der Anteil derjenigen ist, die nur aus Bequemlichkeit ihren Zweit-PC behalten oder diesen auch wirklich weiter sinnvoll als Arbeitsumgebung verwenden.
Immerhin mehr als ein Viertel, nämlich 26 Prozent, gaben an, ihren Alt-PC in Einzelteilen zu verkaufen. Tatsächlich erzielt man hiermit oftmals den höchsten Gewinn, allerdings muss man auch selber den PC in Einzelteile zerlegen, häufig dann online inserieren und je nach Nähe des Käufers Päckchen entsenden. Kurz zusammengefasst: Viel Eigenarbeit steckt hier hinter noch.

Überraschenderweise stimmten ganze 23 Prozent für die Option an Verwandte oder Freunde verschenken. Gerade ersteres kennt jede kleine Familie: Passt der alte Pulli nicht mehr, wird er dem Bruder oder der Schwester übergestreift. Ähnlich verhält es sich offenbar in vielen Haushälten auch noch mit PCs.
26 Prozent wollten ihn in Einzelteilen verkaufen, nur 10 Prozent als Komplett-PC. Zwar erwirtschaftet man möglicherweise nicht den maximalsten Gewinn, diese Variante steht aber häufig in einem gesundem Verhältnis zum Arbeitsaufwand.

Nicht auf den letzten Platz gelandet ist die Option verschrotten mit 5 Prozent. Dies empfiehlt sich allerdings nie. Etwas Kleingeld ist meist sogar für die älteste Rechenmaschine der Welt abzugreifen.
Unwissend oder so genannte Newcomer waren offenbar 2 Prozent unserer Leser. Sie mussten für die Option weiß nicht, ist mein erster PC stimmen.

Abschließend wollen wir uns zum einen für erneut über 1000 eingegangene Stimmen bedanken und zum anderen auf unsere neue Umfrage verweisen, welche sich mit den Kaufkriterien eines Mainboards auseinandersetzt. Wir hoffen erneut auf eine rege Beteiligung!


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1 Kommentar

1.) N1truX 11.07.2010 - 18:31 Uhr
Naja ich habe theoretisch seit 4 Jahren ein PC wo immer nach und nach alle erneuert wird und dementsprechend auch in Einzelteilen verkauft. So hatte ich seit 2006 jetzt 4 Gehäuse, 3 Monitore, 5 Mainboards, 5 CPUs, 4 Grafikkarten, 2 Netzteile, min. 3 mal den RAM durchgetauscht sowie unzählige HDDs und Lüfter.
Da fährt man preislich echt am Besten mit, da sehr flexibel :) Die realen Kosten für das Erneuern (also abzgl. Verkaufs-Erlöse) sind nicht großartig über 1000 Euro. Und das für 4 Jahre auf recht aktuellem Stand der Technik.