Nvidias 3D-Vision-Surround kommt später

NvidiaSchon seit längerem hatte Nvidia angekündigt, zusammen mit seinen GTX 400-Karten unter dem Namen 3D Vision Surround auch die Möglichkeit zu bieten, auf drei Bildschirmen stereoskopisches 3D zu nutzen. Damit wollte man vor allem eine Konkurrenz zu ATIs Eyefinity bieten. Der Haken bei Nvidia ist jedoch einerseits die Notwendigkeit von zwei GTX 400-Karten für die Nutzung von drei Bildschirmen und andererseits die verspätete Verfügbarkeit des entsprechenden Treibers. Ersteres macht das zweite allerdings etwas weniger schlimm, denn es dürfte wenige Nutzer geben, die gleich zwei GTX 400-Karten ihr eigen nennen.

ATI hatte sein Eyefinity bis zur Veröffentlichung der Radeon HD 5000-Serie geheim gehalten und erregte mit der Möglichkeit, zunächst drei - später bis zu sechs - Bildschirme an einer Grafikkarte zu betreiben viel Aufsehen. Nvidia konterte Anfang des Jahres und versprach, dass man nicht nur drei Bildschirme unterstützen würde, sondern zudem auch noch 3D-Technik auf allen Bildschirmen nutzen könnte. Da allerdings die GF100-Karten nur maximal zwei Monitore unterstützen, war von Anfang an klar, dass man zwei GF100-Karten brauchen würde, um das Feature zu nutzen. Dennoch wollte Nvidia den Treiber unmittelbar nach der Veröffentlichung der neue Geforce-Karten zur Verfügung stellen.

Nach neusten Berichten soll es jedoch erst Ende Juni soweit sein, dafür werden dann auch GTX 200-Karten unterstützt, was die Zielgruppe deutlich vergrößert. Dass auch ältere Karten unterstützt werden, hatte sich schon angedeutet, als Nvidia die Technik auf der Cebit mittels zweier GTX 280-Karten zur Schau gestellt hatte. Auch eine einzelne GTX 295 soll mit dem neuen Treiber Ende Juni in der Lage sein, 3D Vision Surround zu nutzen.


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