AMD: Nile-Plattform mit DX11, Fusion für AM3(?)

AMDZwei überraschende Neuigkeiten gab es für uns auf der Cebit bezüglich AMD zu hören.

Wie uns gut informierte Kreise aus dem Bereich der Mainboardhersteller zu berichten wussten, soll die nächste Generation von AMDs Ultrathin-Notebook-Plattform - Codename Nile - schon auf DirectX 11 setzen. Unklar war dabei, ob schon die IGP DirectX 11-fähig sein wird oder ob sich AMD dabei auf dedizierte Grafikbeschleuniger bezieht. Eigentlich kommen bei den Ultrathin-Notebooks nur IGPs - derzeit die Radeon 3200 - zum Einsatz mit Ausnahme von XGP-Lösungen wie dem Acer Ferrari One 200. Allerdings ist für Nile bisher nur eine DirectX 10.1-fähige IGP angekündigt.

Bei Nile setzt man zudem erstmals für den Ultrathin-Bereich auf die aktuelle 45 nm-Fertigung. Es handelt sich um ULV-Dual-Core-CPUs mit dem Codenamen Geneva. Damit sollen dann auch Laufzeiten von 7 bis 8 Stunden möglich werden, was ein immenser Fortschritt gegenüber AMDs aktueller Ultrathin-Plattform wäre und für ordentlich Konkurrenz im CULV-Bereich sorgen würde. Dafür dürfte sich das Erscheinungsdatum etwas nach hinten auf Mitte/Ende des 2. Halbjahres 2010 verschieben.

Eine weitere interessante Bemerkung war bezüglich der Fusion-Prozessoren zu hören. So soll der erste Fusion-Prozessor - Codename Llano - angeblich für den Sockel AM3 erscheinen. Bisweilen war erwartet worden, dass für die Fusion-Prozessoren ein neuer Sockel eingeführt wird, damit man auch den integrierten GPU-Teil anbinden kann. Ein AM3-Fusion wäre ein großer Vorteil für AMD, da man dann für die Kombi-Prozessoren keinen eigenen Sockel einführen müsste und somit ein fließendes Upgrade ermöglichen würde. Wie und ob AMD dann allerdings die Anbindung der GPU auf dem AM3-Sockel umsetzen wird, bleibt abzuwarten. Die Informationen gelten noch nicht als 100 Prozentig sicher.


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3 Kommentare

3.) TeHaR 05.03.2010 - 17:14 Uhr
Wieso nicht? Der 1. Fusion ist ja noch auf K10.5 Architektur in 32nm. Das wird wie mit dem Intel 1156 laufen. Auf normalen AM3 Boards läuft halt Fusion nur ohne Grafiksupport (wie Clarkdale auf P55 Boards). Mit nem AM3+ Sockel und 8XX Chipsatz geht dann halt auch die Grafik. Sockel sind eigentlich sehr flexibel der Hauptgrund warum manche Updates nicht gingen sind fehlende Spannungsunterstützung bzw. zu kleines BIOS. Beides ist bei neueren Boards sehr flexibel bzw. groß genug. Ich mag sogar behaupte das auf AM2 Boards wo ein Phenom II drauf läuft auch der Fusion läuft.
2.) Madbomb 05.03.2010 - 12:56 Uhr
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen das man mit dem AM3 einen passenden Sockel hat, jedenfalls nicht mit aktuellen Chipsätzen/Boards.
1.) TeHaR 05.03.2010 - 10:36 Uhr
Klingt logisch, mit dem RV810 Chip hat AMD perfekte Vorraussetzungen für eine Low Power DX11 umgebung geschaffen. Der Chip ist schneller, stromsparender und kleiner als der RV620 der als HD3300 eingesetzt wird.