AMD mit Refresh-GPUs im 2. Halbjahr 2010

AMDAMDs CEO Dirk Meyer hat während der Bekanntgabe der Zahlen zum 4. Quartal 2009 erwähnt, man wolle das komplette Lineup der Grafikkarten im 2. Halbjahr 2010 einem Refresh unterziehen.
Wörtlich wurde Meyer mit den Worten "We are ramping the ATI Radeon HD 5000 series now and look forward to refreshing the entire lineup in the second half of next year" zitiert, wobei er sich mit "next year" wohl auf 2010 bezieht, weil die Aussage eben im Zusammenhang mit den Zahlen für 2009 gemacht wurde.
Das ruft unmittelbar wieder ältere Spekulationen ins Gedächtnis, nach denen schon im 3. Quartal 2010 die Northern Islands-GPUs eingeführt werden sollten.

Zwar wurde mit einem Refresh der High-End-Cypress-Chips in bewährtem Fertigungsverfahren gerechnet, um höhere Taktraten zu ermöglichen, ein Refresh des kompletten Lineups deutet allerdings auf mehr hin und lädt zu einigen Spekulationen ein, an denen wir unsere Leser natürlich teilhaben lassen möchten.

Auf den AMD-Roadmaps, die im November aufgetaucht waren, sieht man einerseits einen Manhattan für 2010 in 32 nm - die Mobility Radeons der Evergreen-Serie, inzwischen in 40 nm angekündigt - und andererseits die Northern Islands für 2011 in 32 nm. AMD scheint also für die neuen Architekturen 32 nm ins Auge zu fassen. Da auf der Roadmap die Evergreens erst für 2010 auftauchen, wird klar, dass es hier um die Gesamt-Plattformen geht. Theoretisch könnten demnach die Northern Islands also trotz der Jahreszahl 2011 schon 2010 erscheinen. Bisher hatte ATI seine GPUs beim taiwanischen Auftragsfertiger TSMC produzieren lassen, allerdings gab es trotz des frühen Marktstarts der Evergreen-Serie - den Radeon HD 5000-Karten - massive Lieferschwierigkeiten aufgrund der Fertigungsprobleme bei TSMCs 40 nm-Prozess. TSMC hat allerdings seinen 32 nm-Prozess zugunsten einer Konzentration auf 28 nm aufgegeben und scheidet somit für die kommenden AMD-GPUs quasi aus.

Wenn AMD 32 nm ins Auge fasst, dann kommt somit nur eine Fertigung bei Globalfoundries in Fab1 Modul 2 in Dresden in Frage, welches derzeit noch für die Bulk-Fertigung ausgerüstet wird, während nebenan in Modul1 AMDs SOI-CPU-Fertigung auf Hochtouren läuft.
Globalfoundries wird dazu passend im laufenden Jahr seinen 32 nm-High Performance-Bulk-Prozess starten, der allerdings seltsamerweise nicht auf der Roadmap vom November auftaucht. Dass man überhaupt einen 32 nm-HP-Bulk-Prozess fährt, bestärkt wiederum die Vermutung, dass tatsächlich ATI Chips bei Globalfoundries fertigen lässt, denn die anderen von Globalfoundries bisher benannten Kunden dürften eher auf LowPower-Prozesse setzen. Globalfoundries hat zudem bei der aktuellen 45 nm-SOI-Fertigung, die bei AMDs CPUs zum Einsatz kommt, bewiesen, dass man auch aktuelle Prozesse sehr schnell und gut beherrscht, was ähnliche Schwierigkeiten wie aktuell bei TSMC unwahrscheinlich macht.
Das alles macht einen Wechsel AMDs zu den ehemaligen Hauswerken auch mit den GPUs sehr wahrscheinlich, zumal die Auslagerung zumindest eines Teils der GPU-Fertigung schon bei der Gründung von Globalfoundries verhandelt worden war.

Uns erscheint daher ein Shrink der Evergreen-Serie auf 32 nm mit einigen Detailverbesserungen und ein Wechsel der Fertigung von TSMC zu Globalfoundries am plausibelsten. Damit stünde einem Start der neuen GPUs 2010 eigentlich nichts im Weg.


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12 Kommentare

12.) saint-ch 29.01.2010 - 02:06 Uhr
@phenocor ein it-ler der sich nen tipsen pc bestellt, setzt wohl kaum auf eine diskret gpu. viel eher wird da eine igp zum tragen kommen, und da hat intel immernoch den grössten kuchen, obwohl die igp von amd deutlich leistungsfähiger sind auch im 2d bereich, da dort ja noch die 3xxx reihe verbaut ist, auch wenn sie mit 42xx gelabelt ist.

diskret gpu's dürften für einen profi nur dort zum einsatz kommen wo man die 3d grafik dann auch braucht. und dann wird wohl sowiso auf eine professionelle karte gesetzt und dort hat man das 2d problem ja nicht.
11.) Phenocore 28.01.2010 - 18:09 Uhr
Seb:

DX11 bei Low-End Karten macht durchaus Sinn, da wenn DX 11 unterstützt wird, dies auch zur Leistungssteigerung genutzt werden kann. (Siehe Battleforge)

1. Ich sehe keine Battleforge-Benchmarks mit für Low-End-Grafikkarten üblichen Einstellungen in den Tests. Du etwa?
Was in MAX-Einstellungen mit einer DX11-Version schneller ist, muss nicht in Very-Low-Einstellungen schneller sein, schließlich werden bei Very-Low-Einstellungen gar nicht alle Features genutzt womit eine gänzlich andere Last entsteht.

2. Hast du schon mal mit einer Low-End-Karte gespielt? Wenn du siehst, wie das alles bei spielbaren (einigermaßen Flüssig) Einstellungen aussieht, dann wünscht du dir mindestens eine Mainstreamkarte und nicht eine andere Low-End-Karte mit DX-11. Es ist nämlich völlig wurscht ob ne Graka 11 oder 12 FPS darstellt, beides ist Unspielbar. Low-End-Karten kauft man sich nicht zum Spielen...

Und nein, wir reiten nicht auf Kleinigkeiten rum. Basics sind keine Kleinigkeiten, und 2D-Performance gehört zu diesen Basics. Falls du das Thema gemeint hast. Außerdem erläutern wir die Problematik, wir reiten nicht. ;)
In Vergleich zu Basics, sind Zusatzfeatures wie DX11 und Eyfinity Kleinigkeiten, weil sie das Produkt nur dann sinnvoll erweitern, wann die Grundfeatures wie gewünscht funktionieren. Ein Auto, dass erst ab dem dritten Gang ruckelfrei (Basics:Fahreingeschaften) fährt, wirst du auch nicht verkaufen können, nur weil Sitze mit Heizung (Zusatzfeature) eingebaut wurden.
10.) Seb 28.01.2010 - 10:49 Uhr
Reitet ihr momentan nicht ein wenig auf Kleinigkeiten rum?
Kommt mal wieder zurück zum Thema.

DX11 bei Low-End Karten macht durchaus Sinn, da wenn DX 11 unterstützt wird, dies auch zur Leistungssteigerung genutzt werden kann. (Siehe Battleforge)
DX11 bietet nicht nur neue Grafikeffekte!
9.) Phenocore 27.01.2010 - 11:23 Uhr
N1truX:
Deswegen hatte ich ja extra geschrieben "(praktischer nutzen sei mal dahingestellt, aber halt Marketingwirksam)"

Was interessiert mich Marketing?! Wenn jeder IT-Profi, der sich für seine Büros Rechner einkaufen will auf die 2D-Leistung schaut, dann ist AMD mit ihrer aktueller Hardware unten durch.

N1truX:
@2D: Das die AMD-IGPs unter XP nicht die volle 3D-leistung bringen kann ja nun mittlerweile vernachlässigt werden. XP ist über 7 Jahre alt, das die Treiberabteilung da nicht mehr ganz so viel Zeit rein stecken ist ja durchaus verständlich.

Schönrederei und Ausreden sind das. Das Problem war auch schon mit 780G Chipsatz im letzten Jahr vorhanden:
http://www.planet3dnow.de/vbulletin/sho ... p?t=355982

da wollten viele Privatleute nicht mal auf Windows Vista wechseln, geschweige den Unternehmen.

und es besteht bis heute und wie Planed3DNow schreibt löst sich das auch nicht von selbst. Zitat: " Und die Tatsache, dass die Performance in ReverseBlt unter Windows 7 nur knapp über der von Windows XP liegt, zeigt, dass sich dieses Problem nicht von selbst löst."

Und solange Microsoft Win xp offiziell Supportet sehe ich auch keinen Grund es abzuschreiben.

N1truX:
Und wenn man sich die Ergebnisse ansieht ist es ja nicht so als wäre das ein reines AMD-Problem. Die HD 5k Serie hat bei einigen Aspekten wirkliche Leistungseinbrüche, wirklich freisprechen kann sich Nvidia mit der GTX200 Serie aber auch nicht. Sie sind besser, aber auch nicht ansatzweise perfekt. Wie THG ja auch feststellte ist das mittlerweile (leider) ein allgemeines Problem.

Es ist alleiniges AMDs Problem. nVidia bekleckert sich nicht mit Ruhm, aber wenigstens ruckelt bei denen noch nichts. Was meinst du warum die Tests in 2D durchgeführt wurden? Ließ mal den Artikel. Die wurden durchgeführt, weil den Redakteuren das aufgefallen ist.


N1truX:
Bisschen übertrieben, oder? ;) Mal ein Beispiel. Büroarbeitsplätze mit mehreren Monitoren - ganz üblich für Sekretärin, Abteilungsleiter, in der Forschung (eigene Erfahrung) und allg. immer öfter anzutreffen.
Da arbeiten die wenigsten mit Photoshop o.ä. und würden sich dann an der 2D-Leistung stören. Solange Word, Excel, Outlook, Browser oder eben entsprechende Software laufen ist alles toll.

Man muss nicht mit Photoshop arbeiten um das 2D-Problem zu sehen. Wenn ich die Wahl zwischen 3 ruckeligen Monitorausgaben und 2 fließenden Monitorausgaben habe, dann nehme ich doch lieber das fließende. Im Übrigen kann man mit zwei nvidia Low-End-Karten 4 Monitore anschließen, fürs Büro, wenn man es den unbedingt braucht.

N1truX:
Und ich sehe das etwas so wie die Mikroruckler-Thematik. Hätte man das nicht so groß gepusht, wäre es wohl den wenigsten (bewusst) aufgefallen.

Solange man es verschweigt, werben die Hersteller mit ihren Mikroruklern-FPS und am Ende sind viele mit der Leistung unzufrieden und wissen nicht mal woran es liegt. Genau das selbe hier. Welcher User weiß schon, dass es an der Graka liegt? Manch einer schiebt das auf die CPU, der andere aufs Betriebssystem und der dritte glaubt gar etwas selbst falsch gemacht zu haben. Solange man es nicht pusht, macht kein Hersteller den Finger krumm und wie du selbst sagst, darf so was dem Anwender nicht präsentiert werden, von daher spreche ich das Problem auch gerne hier an.
8.) N1truX 27.01.2010 - 10:58 Uhr
Phenocore:
DX11 braucht man im Low-End-Segment nicht.

Deswegen hatte ich ja extra geschrieben "(praktischer nutzen sei mal dahingestellt, aber halt Marketingwirksam)"

@2D: Das die AMD-IGPs unter XP nicht die volle 3D-leistung bringen kann ja nun mittlerweile vernachlässigt werden. XP ist über 7 Jahre alt, das die Treiberabteilung da nicht mehr ganz so viel Zeit rein stecken ist ja durchaus verständlich.
Und wenn man sich die Ergebnisse ansieht ist es ja nicht so als wäre das ein reines AMD-Problem. Die HD 5k Serie hat bei einigen Aspekten wirkliche Leistungseinbrüche, wirklich freisprechen kann sich Nvidia mit der GTX200 Serie aber auch nicht. Sie sind besser, aber auch nicht ansatzweise perfekt. Wie THG ja auch feststellte ist das mittlerweile (leider) ein allgemeines Problem.
Quote:
Was will ich mit Eyefinity in einem Bürorechner, wenn alles, was ich mit 2D auf dem Desktop mache, langsamer ist, als es zu Anfangszeiten der Grafikkarten war?! Was sich da AMD leistet ist schon peinlich.

Bisschen übertrieben, oder? ;) Mal ein Beispiel. Büroarbeitsplätze mit mehreren Monitoren - ganz üblich für Sekretärin, Abteilungsleiter, in der Forschung (eigene Erfahrung) und allg. immer öfter anzutreffen.
Da arbeiten die wenigsten mit Photoshop o.ä. und würden sich dann an der 2D-Leistung stören. Solange Word, Excel, Outlook, Browser oder eben entsprechende Software laufen ist alles toll.

Das das durchaus besser geht ist klar, das es aus Anwendersicht nicht passieren dürfte ist auch verständlich, es stellt im Gegensatz zur 3D-Leistung aber heute nicht mehr einen großen Beinbruch dar. Immer mehr wird heute eh über 3D-APIs beschleunigt.
Und ich sehe das etwas so wie die Mikroruckler-Thematik. Hätte man das nicht so groß gepusht, wäre es wohl den wenigsten (bewusst) aufgefallen.
7.) isigrim 27.01.2010 - 09:12 Uhr
Naja, offensichtlich haben sie jetzt zumindest bekannt gegeben, sich des Problems annehmen zu wollen und in den kommenden Catalyst-Treibern die 3d Leistung dann auch zu verbessern.Mal abwarten, was da rauskommt.

Aber was du sagst ist durchaus richtig, für AMD wäre es momentan viel viel wichtiger dick in die Software-Unterfütterung zu investieren, als schnell wieder neue Chips auf den Markt zu werfen. Die Hardware ist ja schon seit der 3000er Generation wirklich gut, aber die Software hinkt tatsächlich immernoch stark hinterher. Ich denke da z.B. auch an böse Schnitzer bei den Linux-Treibern.
Langsam sollte auch mal eine große OpenCL-Offensive gestartet werden, wenn man Llano tatsächlich nächstes Jahr als APU vermarkten will.
6.) Phenocore 27.01.2010 - 08:42 Uhr
DX11 braucht man im Low-End-Segment nicht.
3D-BlueRay können bei nvdida schon die GT240-Karten, also da ist wohl eher ATI hinterher.

AMDs Hardware-Shrink-Abteilung ist so gut, dass nicht mal die Treiber-Abteilung hinterher kommt.

"ATI im Rückwärtsgang? 2D-Leistung bleibt auf der Strecke " : http://www.tomshardware.com/de/wddm-2d- ... 40487.html

"2D-Leistung im Rückwärtsgang? Eine umfassende Analyse": http://www.tomshardware.com/de/wddm-2d- ... 40487.html

AMDs Chipsatz versagt bei einfachen 2D-Aufgaben unter Windows XP: http://www.planet3dnow.de/vbulletin/sho ... tent_start

Was will ich mit Eyefinity in einem Bürorechner, wenn alles, was ich mit 2D auf dem Desktop mache, langsamer ist, als es zu Anfangszeiten der Grafikkarten war?! Was sich da AMD leistet ist schon peinlich.
5.) N1truX 27.01.2010 - 08:10 Uhr
Naja wenn man sich die Leistung ansieht die AMD auch jetzt im unteren Bereich anbietet ist das schon ziemlich "dick" aufgetragen. Wenn das so weitergeht ist die kleinste HD 6000 Karte fast im Bereich einer HD 3870 angekommen ;)

Ich sehe da eher für Nvidia Probleme. Seit der 8000er Serie gab es praktisch keine großartigen Neuerungen bei den kleinen Karten. Während AMD mit Dx10.1 - jetzt Dx11, Tesselation, UVD 2.1 (3D-BluRay etc.), Eyefinity und etlichen anderen Sachen (praktischer nutzen sei mal dahingestellt, aber halt Marketingwirksam) auffährt und das auch sehr oft mit neuen Fertigungsprozessen kostengünstig in Masse fertigt, kontert Nvidia mit - etwas böse formuliert - neuen Aufklebern und ein paar neuen Features, von denen die Hälfte via Treiber realisiert werden.
Irgendwie scheint da die Taktik zu sein "immer neue Monsterchips, die Vorgängerversion dann zu einem Mainstream-Chip relabeln". Das bringt ja in Sachen Kosteneffizienz auf Dauer nichts.
4.) isigrim 27.01.2010 - 07:14 Uhr
Hab ich mich auch gefragt. Aber Meyers Aussage deutet darauf hin. Andere Möglichkeit wäre natürlich eine Umstrukturierung des Portfolios durch ein oder zwei neue Karten. Vielleicht kommt eine Mainstreamkarte ala RV740 früher und eine Highend-Version danach.
Anton Shilov von xbitlabs hat darauf hingewiesen, dass AMD aufgrund der hohen Shaderprozessor-Zahl von Llano (480 SPs) sicherlich gerade im unteren Leistungssegment etwas tun muss, um nicht mit kleinen diskreten Karten hinter die Leistung der bei Llano integrierten GPU (wohl ja ca. auf Niveau 5670) zurückzufallen.

Prinzipiell hat AMD momentan ein bisschen Luft, dank der Fermi Verzögerung. Vielleicht hat AMD ja aus den RV740 Bastlern eine eigene "Shrink"-Cew zusammengestellt. ;)
3.) N1truX 27.01.2010 - 06:13 Uhr
Gate-Last ist eigentlich besser was das Ergebnis (Stromersparnis zwecks Leckströme etc.) angeht, allerdings vom Handling um einiges komplizierter. Das würde durchaus für einen recht frühen 32nm Bulk-Prozess sprechen.
Aber AMD bräuchte dafür einiges an Entwickler-Reserven um das komplette Line-Up zu ändern. Ob das bzgl. der wohl komplett neuen Architektur drin ist?
2.) isigrim 26.01.2010 - 21:13 Uhr
@Phenocore
Ich hatte zwecks des Fehlens eines 32 nm prozesses schon über 32 nm-SOI-GPUs nachgedacht, was hier und hier auch diskutiert wird. Dank Tratty aus dem P3d-now-Forum habe ich dann aber den link zur 32 nm Bulk-Fertigung gefunden, der das Ganze doch sehr wahrscheinlich macht. Ich denke der Prozess war vielleicht auch deshalb nicht auf der Roadmap, weil für externe Kunden 28 nm promotet werden soll und 32 nm vielleicht wirklich nur "intern" für die ATI-GPUs zum Einsatz kommt.

Vorallem sollte man bedenken, dass 32 nm dank HKMG ein wirklich großer Schritt für die GPUs sein könnte. (Bei den AMD-CPUs in 32 nm wird das ja ähnlich). Gespannt bin ich vor allem wie sich der Gate-First Ansatz von Glofo gegen den Gate-Last von TSMC schlägt.
1.) Phenocore 26.01.2010 - 21:02 Uhr
Na wunderbar, ich wollte es schon die ganze Zeit nicht glauben, das GlobalFondries wirklich den 32nm aufgegeben hat, aber die letzte Roadmap zeigte den Prozess einfach nicht, obwohl der noch auf der vorletzten drauf war. Wahrscheinlich war der einfach nicht drauf, weil GF bloß über den 28nm Prozess reden wollte...
Wie dem auch sei, auf jeden Fall sind das gute Nachrichten für AMD und GF und im nächsten Weihnachtsgeschäft werden schon die HD6000-Karten verkauft.

Vielleicht sollte nVidia die Fermi-Karten gleich als GTX400-Serie labeln, dann brauchen die es im nächsten Jahr nicht umlabeln :-D