Intels IGP der 32 nm-CPUs getestet

IntelDie chinesische Hardware-Seite HKEPC hat heute einen Artikel publiziert, indem man näher auf die Performance der integrierten Grafiklösung der kommenden 32 Nanometer-Prozessoren (Clarkdale, Arrandale) eingeht. Vorab möchten wir vorwegschicken, dass nach uns vorliegenden Informationen die Taktraten der Grafikchips von Prozessor zu Prozessor unterschiedlich ausfallen können. Zu Testzwecken hat man sich des Core i3 540 (2x 3,06 GHz, Clarkdale) bedient, leider aber nicht vermerkt, wie hoch die integrierte Grafiklösung taktete.

Die neue Intel-Grafiklösung musste sich der hauseigenen im G45-Chipsatz (Intel X4500) sowie Nvidias (Nvidia Geforce 9400 IGP) gegenüberstellen.
Erfreulicherweise zeigte sich, dass die neue Intel-Grafiklösung trotz Beta-Treibern in aktuellen Spielen durchgängig schneller ist als die Intel X4500-Grafiklösung. In Zahlen gesprochen war sie 30 bis 160 Prozent schneller - diese krassen Unterschiede von Spiel zu Spiel zeigen, dass über den Treiber noch Potential herauszuholen ist.
Besonders gut schlug sie sich bei Multimedia-Anwendungen, bei denen sie der CPU extrem viel Last abnimmt bzw. dessen Auslastung auf ein erträgliches Niveau herunterschraubt.

In 3D-lastigen Spielen ist die Geforce-Lösung klar schneller. In besagten Multimedia-Anwendungen, ganz besonders beim Dual-Stream (H.264 20Mbps), muss sie sich dagegen nicht versteckt und setzt gar neue Bestmarken.

Nach letzten Informationen scheint sich herauszukristallisieren, dass die neuen Prozessoren passend zur Consumer Electronics Show 2010 debütieren werden. Bereits im letzten Jahr nutzte man die Messe, um neue Prozessoren einzuführen - die ersten 45 Nanometer-CPUs.
Preislich werden für die Desktop-Prozessoren anfänglich zwischen 123 und 284 US-Dollar hingeblättert werden müssen, die Mobil-Prozessoren wird es zwischen 255 und 332 US-Dollar zu kaufen geben.


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4 Kommentare

4.) N1truX 21.08.2009 - 12:56 Uhr
Das ist ja genau das was AMD mit Fusion machen möchte ;)
3.) w0mbat 21.08.2009 - 12:34 Uhr
Ich fände es interessant, wenn die CPU auf die integrierte GPU zugreifen könnte, quasi als eine Art Co-Prozessor (wenn man diskrete GPU für die Bildausgaben nutzt).

Wäre bestimmt hilfreich bei einigen Berechnungen.
2.) N1truX 21.08.2009 - 07:10 Uhr
Naja das ist so eine Sache. An sich werden die Mobos durch die CPU günstiger, was für OEMs schon ein Vorteil wäre - aber, ich denke die angesetzten Preise sind für viele Rechner immer noch zu hoch.
Zudem erklärt sich mir der Sinn einer solchen CPU/GPU auch nicht, da die CPU überdimensioniert ist für die meisten Bereiche wo man eine IGP nutzt.
Sowas würde in Leistungsregionen eines Pentium L bedeutend mehr Sinn machen.
1.) SunBlack 20.08.2009 - 19:52 Uhr
Die alten Chipsatzgrafiken werden dann wohl nur noch einen Schattendasein haben - denn OEMs werden dann wohl eher Prozessoren mit integrierten GPU nehmen und nur wenige einen Grafikchip + besseren Prozessor (wenn der bessere Prozessor mit integrierter GPU teurer ist als getrennt).