Intel erhebt Einspruch gegen Rekordstrafe

IntelGut zwei Monate ist es her, als die Entscheidung der Europäischen Kommission im Wettbewerbsverfahren gegen Intel offiziell bekannt gegeben wurde. Nun hat Intel formell Einspruch eingelegt, was allerdings vorerst keinen Einfluss auf die Strafzahlung in Höhe von 1,06 Milliarden Euro hat.

Der Hauptvorwurf - Stichwort: Wettbewerbsverzerrung - der EU-Kommission gegen Intel bezog sich auf eine aggressive Rabattpolitik. Eigene Produkte wurden zu günstigeren Stückpreisen an Händler verkauft, wenn diese auf Konkurrenzprodukte im Portfolio verzichteten.

Intel versucht sich aus der Affäre zu ziehen, indem man die Begründung und die Höhe der Strafzahlung anprangert. Intel-Sprecher Robert Manetta sagte gegenüber der New York Times, dass die eigene Politik sowie die eigenen Praktiken stets ehrlich waren und man aus diesem Grund vor Gericht ziehen werde.

Der europäische Gerichtshof wird sich der Sache annehmen müssen, die monströse Geldstrafe gegen Intel bleibt jedoch vorerst bestehen.


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6 Kommentare

6.) Duplex 25.07.2009 - 15:38 Uhr
kann ja sein das man das egld einfach zurseite gelegt hat
man weis nie was die grosse firmen für tricks anweden...
5.) Phenocore 25.07.2009 - 13:22 Uhr
In der Bilanz bei den Intels-Quartalszahlen. Man kann nicht einfach ein Minus in der Bilanz aufschreiben, wenn man das Geld nicht bezahlt, das wäre nämlich Bilanzfälschung und letzen Endes auch noch Steuerhinterziehung, die höhe der Steuer hängt nämlich von der Bilanz ab.
4.) Duplex 25.07.2009 - 11:22 Uhr
wo steht das das intel die 1.06Mrd bereits gezahlt hat ?
3.) Phenocore 24.07.2009 - 12:27 Uhr
Intel hat bereits gezahlt.

Nur mal als Ergänzung zur News:
Die Berufung wurde auf der Grundlage, dass nicht alle Beweise geprüft wurden, gestellt.

Was aber imo reine Anwaltspielerei ist. Zuerst hat Intel die Zeit hinausgezögert und keine Nachweise geliefert, und als die Kommission selbst Beweise gefunden hat, hat Intel die Kommission mit Haufenweise Altpapier überhäuft. Was auch immer in diesem Altpapier steht, die bereits gefundenen Beweise dokumentieren dass Intel hier falsch gehandelt hat, da kann Intel noch so viel Altpapier anschleppen. Sonnst kann man ja jeden Prozess unnötig in die Länge ziehen, einfach mehr bedrucktes Papier anschleppen und behaupten, das wären weitere "Beweise"...
2.) Duplex 24.07.2009 - 11:25 Uhr
intel wird meinermeinung nie diese 1.06mrd zahlen
ich hab schon da wo sie die strafe bekommen haben gesagt wie es abläuft


Intelbekommt strafe -> Berufung -> zweite verhandlung in einigen jahren -> bis dato ist die beweislage wieder unklar -> wegs mangelnde beweise wird intel freigesprochen ....


oder intel klärt das hinter den kullisse

wen sie nicht drum kommen können dann zahlen die eben die 1.06mrd und wir kunden sind die leittragenden wen die die produkte deutlich mehr kosten
1.) Spider 24.07.2009 - 09:45 Uhr
War ja nicht anders zu erwarten.
Die geschichte muss ja hinausgezögert werden.
Intel will ja noch versuchen den Preis noch etwas zu drücken. ;)