AMD hält weiter zu TSMC

AMDWie einem Bericht auf The Inquirer zu entnehmen ist, wird AMD trotz der schwerwiegenden Probleme beim 40 Nanometer-Prozess weiter zu TSMC halten. Rick Bergman blickt auf die langjährige und größtenteils erfolgreiche Zusammenarbeit zurück und glaubt, dass TSMC auch künftig ein wichtiger Partner AMDs sein wird. Nur zusammen mit Globalfoundries sei man auch in Zukunft erfolgreich, so Bergman.

"We have had a 10 year relationship with TSMC, they are a primary manufacturing partner. We want multiple sources, we need both TSMC and Globalfoundries to be successful."

Dass man mit der jetzigen Situation unzufrieden sei, streitet man nicht ab. Erst kürzlich sind im Netz gar Berichte aufgetaucht, die davon ausgehen, dass TSMC 40 Nanometer selbst im dritten Quartal nicht erwartungsgemäß in den Griff bekommen wird. Dies wird sich vermutlich auch auf die Launchtermine der DirectX 11-Chips auswirken bzw. hat es im Falle von AMD sogar schon, die zwischenzeitlich mit einem Launch im laufenden Monat liebäugelten.

Im Falle des RV740 soll die Yield-Rate unbestätigten Gerüchten zufolge unter 25 Prozent liegen. Gleiches soll für erste Nvidia G300- und AMD RV870-Chips zutreffen.

"Have we shipped as many [HD 4770]? No, but is that problem going to go away? Yes."


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5 Kommentare

5.) Phenocore 04.07.2009 - 12:21 Uhr
Man sagt auch: "Spuck nicht in einen Brunnen, man weiß nicht, ob man nicht doch noch draus trinken muss."
Von daher ist es nur verständlich, dass man da nicht seinen Lieferanten an den Pranger stellt. Schließlich muss man noch mindesten die ersten DX11 Karten in diesem Jahr von TSMC fertigen lassen. TSMC hat bisher ATI-Karten zuerst in kleineren Fertigungsgrößen rausgebracht, nur weil das jetzt bei der HD4770 etwas schief gegangen ist, muss man da nicht gleich in der Öffentlichkeit abwertend über TSMC reden, zumal AMD das Risiko der neuen Fertigungstechnik bekannt war. AMD kann weiterhin die HD4850 als gute Alternative anbieten.
4.) Luk Luk 04.07.2009 - 00:41 Uhr
SunBlack:
Warum nimmt man für GPUs immer andere Herstellungsverfahren als bei CPUs? Denn ansonsten könnte man ja auch 45nm nehmen, was ja relativ problemlos läuft.


Das liegt daran, dass die Herstellungsverfahren von CPUs sich unterscheiden von denen der GPUs.

Deswegen war es erst sehr strittig, ob man eine CPU mit einer GPU vereinen kann.
3.) Duplex 03.07.2009 - 21:59 Uhr
weil es monate dauern würde sich an den neuen hersteller anzupassen und weil dieser möglicherweise nicht die nötigen kapazitäten hat

jedoch würde ich zweigleisig fahren so das man immer sicher ist

die ich glaub 6monate was man bräuchte für einene neuen hersteller hätte man längst im sack wen man auf UMC gewechselt wäre , da seit anfang des jahres TSMC mit 40nm problemen klagt und es wohl auf kurzer sicht net gebacken bekommt
2.) Bulldozer 03.07.2009 - 21:13 Uhr
Ich verstehe AMD nicht, anstatt Druck auszuüben wird berichtet das Sie in Zukunft weiterhin eine Zusammenarbeit machen wollen? Der RV870 hätte schon längst in den Markt sein müssen, kein Wunder das die HD4770 überall zu 90% nicht Lieferbar ist, TSMC macht sich selber kaputt.

Warum setzen AMD & Nvidia noch auf TSMC?

UMC soll doch den 40nm Prozess perfekt hinbekommen haben, warum dann nicht bei diesen produzieren?
1.) SunBlack 03.07.2009 - 19:55 Uhr
Mal eine dumme Frage: Warum nimmt man für GPUs immer andere Herstellungsverfahren als bei CPUs? Denn ansonsten könnte man ja auch 45nm nehmen, was ja relativ problemlos läuft.