AMD: Auch in Q1/2009 massive Verluste

AMDDie AMD Leidensgeschichte mag auch mit dem neuen Jahr nicht enden. Man musste heute das zehnte Quartal in Folge einen Verlust ausweisen, der mit 416 Millionen US-Dollar erneut fundig ausfällt. Dennoch liest er sich gegenüber dem letzten und in der Regel sogar umsatzstärksten vierten Quartal besser: Der Verlust bezifferte sich hier immerhin noch auf 1,4 Millarden US-Dollar; selbst wenn man die nachträglichen Kosten für die ATI-Übernahme in Höhe von 0,7 Millarden US-Dollar abzieht, bleiben 0,7 statt 0,4 Millarden US-Dollar Verlust.

Der Umsatz lag im ersten Quartal bei 1,177 Millarden US-Dollar. Ein bitteres Ergebnis, das dafür herhalten muss, dass AMD erneut nicht profitabel ein Quartal abschließen konnte. Im Vergleich zum Quartal des Vorjahreszeitraums ein sattes Minus von 21 Prozent. Betrachtet man die einzelnen Sparten, so ist der Umsatz mit Grafikkarten um 15 Prozent gefallen und der Umsatz mit Prozessoren um 21 Prozent.

AMD hat die Aktionäre bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen bereits darauf eingestimmt, dass wohl auch im laufenden Quartal keine schwarzen Zahlen vorgelegt werden könnten.

Intel präsentierte seine Geschäftszahlen vor wenigen Tagen. Auf Nvidias wird man erwartungsgemäß noch ein paar Wochen warten müssen, weil den Quartalen hier andere Zyklen zugrunde liegen.
Die gesamte Halbleiterbranche hat nach taiwanesischen Berichten Umsatzrückgänge von 40 Prozent hinnehmen müssen. Die Wirtschaftskrise ist auch in dieser Sparte präsenter als den Verantwortlichen lieb sein sollte.

AMD-Quartalsnews


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