Nvidia Geforce G/GT/GTS 100-Serie offiziell

NvidiaSpekulationen, dass Nvidia die gängigen Geforce 8- und 9-Lösungen in Geforce 100 umbenennt, gab es schon vor Weihnachten. Für Aufsehen sorgte dann das Anfang des Jahres abgedruckte Media Markt-Prospekt, das im Zusammenhang von Geforce GT 130 und Geforce GT 120 von Weltneuheiten sprach.
Wenige Tage später ergänzte dann Fudzilla, dass die Namensänderung ausschließlich den OEM-Markt beträfe. Für endgültige Klärung schafft jetzt Nvidia selbst.

Auf der Nvidia-Webseite kann man seit wenigen Stunden die Geforce-Modelle der so genannten 100er-Serie einsehen. Dabei scheint sich zu bestätigen, dass es sich wirklich nur um OEM-Produkte handelt. Genau genommen scheint es vier Karten zu geben: Geforce G 100, Geforce GT 120, Geforce GT 130 und Geforce GTS 150.

Die Geforce GTS 150 nimmt dabei die Rolle der Geforce GTS 250 aus dem Retail-Markt ein, verfügt also über 128 Shader-, 64 Textur- und 16 Rastereinheiten. Einzig feiner Unterschied ist die Taktung des Speichers, der mit 1000 statt 1100 MHz leicht untertaktet ist. Chip und Shader arbeiten mit gewohnten 740 und 1840 MHz.
Die Geforce GT 130 setzt vermutlich auf den G94b-Chip als Untersatz und ähnelt technisch der neuen Geforce 9600 GSO. Es stehen ebenfalls 48 Shader- und 24 Textureinheiten zur Verfügung, allerdings ist das Speicherinterface nur 192 statt 256 Bit breit und damit auch die Anzahl an Rastereinheiten 12 statt 16. Überdies fallen die Taktraten mit 500/1250/500 MHz gegenüber 650/1625/900 MHz deutlich humaner aus.

Unter der Bezeichnung Geforce GT 120 verbirgt sich eine Geforce 9500 GT-ähnliche Karte mit ebenfalls 32 Shader-, 16 Textur- und 8 Rastereinheiten. Bei den Taktraten ist es allerdings wieder zu Kürzungen gekommen: So taktet die Geforce GT 120 lediglich mit 500/1400/500 MHz statt 550/1400/800 MHz. Allen voran der 512 MiB große DDR2-Speicher könnte sich hier als Flaschenhals erweisen.
Schmächtigste Nvidia-OEM-Karte ist die Geforce G 100 mit lediglich 8 Shader-, 8 Textur- und 4 Rastereinheiten. Sie ähnelt damit der neuen Geforce 8400 GS beziehungsweise den bis dato noch nie gesichteten Geforce 9300 GE- und GS-Karten. Die Taktraten fallen mit 570/1400/500 MHz ebenso hoch aus.


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