Geforce GTX 280M, GTX 260M, GTS 160M offiziell

NvidiaMit dem Start der Cebit bietet Nvidia auch drei neue, mobile Grafikchips auf. Wie wir allerdings schon vor einigen Wochen zu berichten wussten, verbergen sich hinter den viel versprechenden Namen - insbesondere Geforce GTX 280M und GTX 260M suggerieren doch einen Grafikchip der zweiten Nvidia-Unified-Shader-Generation - mehr oder minder alte Chips auf G92b-Basis.

Die Geforce GTX 280M ist Nvidias neues Flaggschiff. Anders als die 9800M GTX, die nunmehr als Vorgänger erstgenannter dargestellt werden kann, kann sie auf die vollen 128 Shader- und 64 Textureinheiten des G92-Cores zurückgreifen und wird in 55 statt 65 Nanometer gefertigt. Ferner fallen die Taktraten mit 585/1460/950 MHz deutlich höher aus. Auf dem Papier ergibt sich eine rund 25 Prozent höhere 3D-Performance gegenüber der 9800M GTX.

.GTS 160MGTX 260MGTX 280M
Codenamen G94b? G92b G92b
Verfahren55 nm55 nm55 nm
Chiptakt600 MHz550 MHz585 MHz
Shadertakt1500 MHz1375 MHz1463 MHz
Speichertakt800 MHz950 MHz950 MHz
Speicherinterface256 Bit256 Bit256 Bit
ROPs161616
TMUs325664
Shadereinheiten64 1D112 1D128 1D
Speicherbandbreite51,2 GB/s60,8 GB/s60,8 GB/s
Pixelfüllrate9,6 GP/s8,8 GP/s9,4 GP/s
Texelfüllrate19,2 GT/s30,8 GT/s37,4 GT/s
Flops288 Gflops462 Gflops562 Gflops


Die etwas kleinere Geforce GTX 260M schafft es immerhin noch, die Spezifikationen der 9800M GTX leicht zu übertreffen. Zwar kann auch sie nur auf 112 Shader- und 56 Textureinheiten zurückgreifen, die Taktraten fallen jedoch mit 550/1375/950 MHz etwas höher aus, so dass sie in etwa 10 Prozent schneller rechnen sollte.
Eigentlicher Vorgänger der Geforoce GTX 260M ist allerdings die Geforce 9800M GT mit lediglich 96 Shader- und 48 Textureinheiten.

Dritter Neuling im Nvidia-Mobilsegment ist die Geforce GTS 160M. Warum man hier nicht auf die Bezeichnung Geforce GTS 250M oder ähnlich zurückgriff, ist unklar, schließlich basiert auch sie nur auf einem G9xb-Chip. Fragwürdig ist die allgemeine Namensbezeichnung - wir deuteten es schon in der Einleitung an - sowieso, doch nun offenbar nicht einmal mehr einheitlich beziehungsweise transparent.

Technisch versteckt sich hinter der Geforce GTS 160M ein halber G92b, wobei dies lediglich die Shader- und Textureinheiten betrifft, die mit 64 und 32 nur halb so groß ausfallen.
Die Taktraten belaufen sich auf 600/1500/800 MHz an Chip, Shader und Speicher.


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