Intel: Havendale Totgeburt, Clarkdale Nachfolger

IntelEnde Januar berichtete Theo Valich auf seinem Blog, dass die ersten Intel-CPUs mit integrierter Grafiklösung (IGP), Havendale und Arundale, gestrichen seien und pünktlich im ersten Quartal 2010 stattdessen Arundale auflaufen würde. Ebenfalls eine Intel-CPU mit IGP, allerdings gefertigt in 32 statt 45 nm.

Bereits wenige Tage darauf fragten wir bei Intel an und man bestätigte uns, dass Arrandale durch Arundale ersetzt würde, gleichzeitig aber auch, dass Havendale von vornherein in 32 nm käme. Das Kind hat nun einen Namen, wie eine offizielle Intel-Folie, die bei VR-Zone aufgetaucht ist, bestätigt: Clarkdale.

Intel Clarkdale: Key Features

Clarkdale wird demnach Intels erste Desktop-CPU mit IGP. Interessant ist, dass zwar die CPU in 32 nm gefertigt werden soll, die eingeschweißte Grafiklösung allerdings in 45 nm. So will man seinen eigenen Zeitplan, einen entsprechenden Prozessor im ersten Quartal 2010 vorstellen zu können, einhalten.
Nahezu baugleich ist Arundale, die Intel-IGP-CPU für das mobile Segment. Auch sie wird von vornherein in 32 nm breiten Strukturen vom Band laufen.

Sowohl Clarkdale als auch Arundale werden - wie schon unter 45 nm mit Havendale und Arrandale angedacht - über zwei Prozessorkerne verfügen, mit denen sie dank Hyperthreading bis zu vier Threads gleichzeitig abarbeiten werden können.
Die Größe des L3-Cache soll interessanterweise bei 4 MiB verbleiben. Hier hatte man zuletzt durch den überraschenden Fertigungswechsel spekuliert, dass Intel diesen noch auf 6 MiB aufstockt, da auch Westmere, die erste Intel 32 nm-CPU, 50 Prozent mehr L3-Cache mit an Bord haben wird (12 statt 8 MiB).

Clarkdale soll auf den Sockel 1156 setzen und damit denselben, den Lynnfield (Core i5) nutzt. Dies ist insofern verwunderlich, als dass es noch jüngst hieß, alle Intel-CPUs mit IGP würden auf den so genannten Sockel 1155 setzen.
Die CPU selber wird einen integrierten Dual-Channel-Controller intus haben, welcher den Umgang von bis zu DDR3-1333-Speicher beherrscht, sowie neue Multimediabefehlssätze (AES) unterstützen.


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