Auch Microsoft streicht erstmalig Stellen

MicrosoftDie Weltwirtschaftskrise macht offenbar vor keinem Unternehmen Halt. Nachdem AMD und Intel schon ankündigen mussten, stark Stellen zu streichen, fällt mit Microsoft jetzt das nächste Schwergewicht der IT-Szene. Wie bei Intel sollen rund 5.000 Stellen wegfallen. Dies entspricht einem Personalabbau von rund 5,5 Prozent.

Seit der Gründung Microsofts ist es das erste Mal, dass Microsoft massiven Stellenabbau betreiben muss. Die Gerüchte sind allerdings nicht neu: Die Prognosen schwankten hier zuletzt zwischen 5.000 und 15.000 Entlassungen, so dass nüchtern betrachtet hier eher das kleinere Übel seinen Lauf genommen hat.
Wie Microsoft weiter mitteilt, werden 1.400 der 5.000 Stellenstreichungen sofort durchgeführt, während die weiteren 3.600 bis Mitte nächsten Jahres abgebaut werden.

Mit dem Personalabbau nicht genug, stellt Microsoft auch Sparmaßnahmen in Aussicht.
Vor dem Hintergrund, dass der Gewinn um gerade einmal 11 Prozent eingebrochen ist im letzten Quartal - dies ist in Zeiten der Weltwirtschaftskrise relativ human - und er immer noch satte 4,17 Millarden US-Dollar beträgt, kann man den Stellenstreichungen zurecht kritisch begegnen.


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1 Kommentar

1.) TurboT4 22.01.2009 - 22:06 Uhr
so ein quatsch, die nutzen doch bloß alle die wirtschaftskrise als ausrede für entlassungen die schon längst überfällig waren...