AMD: Umsatzwarnung und neue Fab in New York

AMDSeit nun mehr als zwei Jahren schreibt AMD jedes Quartal rote Zahlen, wofür in der Vergangenheit diverse Faktoren, wie zum Beispiel die Übernahme des kanadischen Grafikchipherstellers ATI oder Intels offizielle Vorstellung des Conroe, von der Öffentlichkeit verantwortlich gemacht wurden. Im dritten Quartal dieses Jahres zeigte sich ein deutlicher Aufwärtstrend, denn AMD blieb nahezu verlustfrei und konnte sich vor allem in der Grafikkartenbranche erheblich verbessern.

Für das letzte Quartal 2008 erwartet man auf Seiten der Kalifornier hingegen wieder eine Verschlechterung der finanziellen Situation. Man gab eine Umsatzwarnung in Höhe von 25 Prozent heraus - anstatt 1,6 rund 1,2 Millarden US-Dollar. AMD ist damit nicht das erste Unternehmen der Halbleiterbranche, das der weltweiten Wirtschaftskrise Tribut zollen muss.
Hauptverantwortlich für den Umsatzeinbruch soll der Rückgang der Nachfrage bei den Endkunden sein. Zum 22. Januar 2009 wird man die offiziellen Zahlen des letzten Quartals vorlegen.

Dieser ebenfalls neuen Meldung steht entgegen, dass der Staat New York AMD bei dem Bau einer lokalen Fabrik mit rund 1,2 Milliarden US-Dollar unterstützen möchte - das wäre immerhin gut ein Viertel der Gesamtkosten. Eine endgültige Entscheidung bezüglich jener Finanzspritze soll angeblich am 17. Dezember fallen.
Der Staat New York hatte zwar schon zuvor versichert, die Investition zu subventionieren, nach dem Einstieg des arabischen Konzerns ATIC kam sie jedoch wieder neu auf die Agenda.


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4 Kommentare

4.) LGEEE 10.12.2008 - 06:00 Uhr
KonKorT:
Das hat rein formelle Gründe. Der Konzern hätte genauso gut aus den USA selbst stammen können.


Ändert nichts an den Fakten.
3.) KonKorT 09.12.2008 - 21:45 Uhr
Das hat rein formelle Gründe. Der Konzern hätte genauso gut aus den USA selbst stammen können.
2.) LGEEE 09.12.2008 - 03:05 Uhr
Hardware-Infos:
Der Staat New York hatte zwar schon zuvor versichert, die Investition zu subventionieren, nach dem Einstieg des arabischen Konzerns ATIC kam sie jedoch wieder neu auf die Agenda.


Verständlich.

Ein 100% islamischer Konzern will in der Stadt eine Fabrik kontrollieren wo mehr Juden leben als in Israel selbst. Klar, das dies als Eindringung empfunden wird und neu am Tisch verhandelt werden muss.
1.) Cartman 08.12.2008 - 15:47 Uhr
"Hauptverantwortlich für den Umsatzeinbruch soll der Rückgang der Nachfrage bei den Endkunden sein."

Wo kein Geld ist, kann man auch nichts ausgeben. ;)