Intel Core i7: Wie viel bringt Hyperthreading?

IntelIntels neu aufgelegtes Feature Hyperthreading, welches bei den neuen Core i7-Prozessoren offiziell „Simultaneous Multi-Threading“ heißt, aber wohl nie die alte Bezeichnung los werden wird, steht seit längerem im Fokus der Öffentlichkeit. Umso besser ist es, dass bereits erste Vorabtests existieren, bei denen die Leistung jener CPUs ohne und inklusive Hyperthreading gemessen wurde.
Die Kollegen von VR-Zone absolvierten einen dieser Tests. Als Testsystem kam eine Hauptplatine mit X58-Chipsatz und eine brandneue Radeon HD 4850 X2 zum Einsatz und der kleine Testparcours bestand aus CineBench 10, dem 3DMark Vantage, Crysis Warhead und zu guter Letzt Far Cry 2.

Hyperthreading wirkte sich am profitabelsten beim 3DMark Vantage aus, bei dem der Score von 15.374 auf 20.617 um satte 34,1 Prozent stieg. Aber auch bei Cinebench 10 gab es mit 15.875 Punkten eine 16,6 prozentige Steigerung nach dem Aktivieren des Features - zuvor waren es noch 13.617 Punkte. Einstecken muss Nehalem dagegen bei den beiden aktuellen Computerspielen: Fiel die Framerate bei Crysis Warhead hingegen nur marginal von 119,59 auf 118,72 um 0,7 Prozent, so rechnete das Testsystem bei Far Cry 2 ganze 5 Prozent langsamer.

Hyperthreading Performance

Mit einem ähnlichen Test konnte in jüngster Vergangenheit auch AnandTech aufwarten. Hier fielen die Performanceverbesserungen nach dem Aktivieren von Hyperthreading zwischen mäßigen sieben bis hin zu guten 34 Prozent aus. Die Auswirkungen in Computerspielen wurde allerdings nicht getestet.
Alles in Allem hat Intels „Simultaneous Multi-Threading“ bis dato zwei Gesichter. Profitieren diverse Anwendungen insgesamt eher gut von jenem Feature, machen gerade die Spiele - wie eigentlich zu erwarten, denn welches spiel braucht schon mehr als vier Threads? - einen Strich durch die Rechnung.


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6 Kommentare

6.) shawn737 01.11.2008 - 19:13 Uhr
Dachte 3DMark wäre ein Benchmarktool mit dem man sehen kann wie gamertauglich der eigene PC ist, aber praxisnah sieht anders aus.
5.) SunBlack 01.11.2008 - 11:53 Uhr
Wieso lassen sich die beiden nicht vergleichen? Welche Architektur daruntersteckt sollte ja egal sein, wenn man das Plus an Performance in Prozent vom Urspung angibt. Soweit ich mich entsinne sollte SMT ein bissl mehr bringen, denn Intel soll das ganze ja optimiert haben (weiß nimmer ob das hier stand oder bei heise/c't ;) ).
4.) KodeX 30.10.2008 - 22:57 Uhr
@ SunBlack:

Die Benchmarks von AnandTech sind nicht die neusten. Die von VR-Zone sind hingegen brandneu. Oder hast du schon einen solchen Test mit Crysis Warhead, Far Cry 2 oder eben einer HD 4850 X2 gesehen?

Außerdem kannst du HT doch nicht mit SMT vergleichen. Das geht nicht. Beides ist erstmal grundsätzlich das selbe und wird außerdem bei verschiedenen Architekturen angewandt.
3.) SunBlack 30.10.2008 - 22:50 Uhr
Mhm, irgendwie ist die News alt. Das ist imho schon seit einer ganzen Zeit bekannt (wurde das nicht sogar hier in irgendeiner News bereits behandelt?).

Was interessanter wäre: Wieviel Plus (Prozent natürlich) bringt HT und wieviel SMT? Also wie stark konnte Intel SMT gegenüber HT verbessern?
2.) Cartman 30.10.2008 - 21:38 Uhr
Das sind auch keine Spiele-CPU´s. ;)
1.) (th) 30.10.2008 - 19:39 Uhr
Hmm momentan sieht es so aus als waeren die Nehalems nicht alzu interessant fuer mich...

weit interessanter - die 4850x2 bringt standart 13 000 punkte, die 4870x2 mit normalem processor 15 000 http://www.computerbase.de/artikel/hard ... rk_vantage