Neue Geforce GTX 260 (216) schlägt nicht an

NvidiaNvidias anlässlich der starken HD 4870-Konkurrenz geborene GTX 260 (216) will nach neusten Berichten einfach keinen Fuß am Markt fassen. Namenhafte Nvidia-Partner wie Asus und MSI haben bis dato keine entsprechenden Produkte in Aussicht gestellt - BFG, Gainward und Leadtek beginnen vorsichtig mit dem Verkauf. Offenbar will man zunächst die Lager der älteren Geforce GTX 260-Karten leeren; möglicherweise wird man die GTX 260 (216) aber auch nie ins Portfolio aufnehmen. Mit der Geforce GTX 270 steht nämlich der Nachfolger schon in den Startlöchern.

An der bekannten Preissituation im Performance-Segment hat sich indes nichts geändert: Weiterhin günstigste Alternative ist die HD 4870, die - wie seit Wochen - zu Preisen von knapp 200 Euro angeboten wird. Die ältere GTX 260 steigt weiter bei etwa 215 Euro ein, für die neue GTX 260 (216) sind dann schon 240 Euro fällig.

Zotacs GTX 260² ist derweil die preisgünstigste GTX 260 (216) mit 241,11 Euro Verkaufspreis. An Position zwei der Hitliste präsentiert sich das Gigabyte-Modell, welches zwar schon ab 245 Euro geführt wird, allerdings mit der Verfügbarkeit ringt. Die BFG- und Leadtek-Karten sind sogar noch gar nicht vorrätig.

Nvidias HD 4870-Notlösung konnte trotz mehr Shader- und Textureinheiten die Karten nur marginal zu seinen Gunsten auslegen. Der Aufpreis zur HD 4870 rechtfertigt sich nicht.
Besonders problematisch ist, dass die Partner sich nicht hinter Nvidia stellen, sondern erst einmal den Abverkauf alter Produkte vorantreiben wollen. Die Geforce GTX 260 (216) scheint damit eine Karte, die genauso schnell wieder verschwinden wird, wie sie gekommen ist.


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