Nvidia Geforce 9500 und 9600 fallen im Preis

NvidiaEs ist keine drei Tage her, dass AMD unter den Namen HD 4650 und HD 4670 seine neue Mittelklasse definiert hat. Obwohl Tests der HD 4650 weiterhin rar sind, deutet alles daraufhin, dass auch das kleinere Modell die 9500 GT leistungstechnisch schlagen wird (5-15 Prozent). Da AMD obendrein den Preis seiner Mainstream-Produkte mit 69 und 79 US-Dollar straff gesetzt hat, war zu erwarten, dass Nvidia reagieren würde. Nicht nur ein Blick in die hiesigen Online-Shops verrät dies, auch eine bei Tom's Hardware Taiwan aufgetauchte Roadmap unterstreicht dies.

Die Geforce 9500 GT wird auf 69 US-Dollar fallen und damit in direkte Konkurrenz zur HD 4650 treten. Zurzeit wird sie im deutschen Einzelhandel für unter 50 Euro geführt und ist zum selben Preis auch erhältlich. Von Verfügbarkeit kann man bei der HD 4650 noch ganz und gar nicht sprechen. Lediglich die Partner MSI und GeCube stellen Lösungen bereit. Das günstigste Angebot beträgt dabei 57 Euro. Sobald sich breitflächige Verfügbarkeit einstellt, sollte man auch in die Preisregionen einer 9500 GT vordringen können.

Nvidia Geforce 9500 und 9600 Mainstream-Roadmap

Auf der anderen Seite hat Nvidia den Preis der 9600 GSO auf 79 US-Dollar heruntergesetzt und begegnet damit preislich exakt der HD 4670. Welche der beiden Karten schneller ist, darüber steht noch ein mittelgroßes Fragezeichen. Ohne Anti-Aliasing (AA) und anisotropische Filterung (AF) ist der Nvidia-Chip bis zu 10 Prozent schneller, mit AA und AF sieht es genau andersherum aus.
Die Geforce 9600 GSO ist inzwischen ab 66 Euro erhältlich, die HD 4670 wird zum selben Preis geführt, ist jedoch erst ab 71 Euro erhältlich. Die Zeit sollte auch an dieser Stelle die preislichen Differenzen begleichen.

Um die 9600 GT nicht völlig uninteressant zu machen - angesichts eines deutlichen Preisverlusts der 9600 GSO -, hat man auch diese im Preis gesenkt, und zwar auf 99 US-Dollar. Das bedeutet hierzulande Straßenpreise von 79 Euro. Ihr leistungstechnisch ebenbürtig - ehe ein paar Prozent schneller - ist die HD 3870, die inzwischen sogar schon ab 76 Euro den Besitzer wechselt.
Die High-End-Produkte beider Parteien sind von den Turbulenzen im Mittelklasse-Sektor nicht betroffen. Für die HD 4870 werden weiterhin knapp 200 Euro verlangt, ebenso wie für die GTX 260. Die GTX 280 wird ab rund 325 Euro verkauft, die HD 4870 X2 ab rund 385 Euro.


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5 Kommentare

5.) KonKorT 12.09.2008 - 15:27 Uhr
Gute Frage. Ich glaube nur in 65 nm - ob auch irgendwann auf 55 nm umgestellt wird, keine Ahnung.
Der Unterschied ist jedoch nicht allzu groß und Chip- und Speichertakt kannste ja bei deiner Karte sowieso ruhig in den Keller drehen, wenn Du sie für PhysX nutzt. ;)
4.) Duplex 12.09.2008 - 15:23 Uhr
stimmt die hat ja nen gecuten G92 , ist dieser eigentlich auch in 55nm hergestellt oder ausgeschlossen in 65nm ? ich will ne karte die net unnötig mein case aufheizt da hier der PC an sicht schon heisläuft in Rom...
3.) KonKorT 12.09.2008 - 15:20 Uhr
Selbstverständlich bringt die 9600 GT Vorteile zur 9500 GT! Noch schneller und zugleich günstiger als die 9600 GT ist die 9600 GSO in PhysX.
2.) Duplex 12.09.2008 - 15:18 Uhr
hmm die nachricht kommt gut , ich wollte so und so eine 9500GT wohl als PhysX karte missbrauchen , meint ihr eine 9600GT bringt vorteile ion PhysX zuer 9500GT ? , und wird der G96 nur in 65nm hergestellt oder auch schon in 55nm ?
1.) Streamline 12.09.2008 - 14:57 Uhr
Hmm, ich würde trotzdem die HD 4670 der 9600 GSO vorziehen, die hat sonst irgendwie das bessere Paket: Kurze Karte (für kleine Gehäuse), niedrige Leistungsaufnahme, leiser Lüfter, aktueller Videodecoder (UVD2)...