IFA: LCD-Ferseher mit 4096x2400 Pixeln

TFT Auf der zurzeit in Berlin stattfindenden Internationalen Funkausstellung (IFA) haben Branchengrößen wie LG, Panasonic, Samsung und Sony wieder ihre neusten LCD-Fernsehergeräte vorgeführt. Den Großen etwas die Show stahl allerdings JVC, die einen 46-Zoller namens LT-46S90BU zeigten, der nicht nur sehr dünn, leicht und sparsam ist, sondern zudem die ehrenvolle Bezeichnung tragen darf "hochauflösendster Fernseher".

Der LT-46S90BU ist ein LCD-Fernseher der neusten Klasse. Mit gerade einmal 3,9 cm an der schmalsten Stelle reiht er sich in die Riege der besonders schlanken LCD-TVs ein und muss nur Kandidaten wie den LG6100 vorlassen. Die Bildschirmfläche ist mit 46 Zoll fast schon klein - in Anbetracht der sonstigen Ausstattung dieses Exemplars -, dafür fällt jedoch der Verkaufspreis mit rund 2000 Euro erfreulich gering aus.
In puncto "größter Fernseher" hat sich übrigens Panasonic ganz weit nach vorne katapultiert. Mit einem 150 Zoll-Gerät stellt man auf der IFA das nach eigenen Angaben größte Full HD-Plasma Panel vor. 150 Zoll entsprechen übrigens einer Diagonalen von 3,81 Metern.

JVC-LCD-Fernseher mit einer ultrahohen Auflösung von 4096x2400 Pixeln

Doch zurück zum LT-46S90BU: Mit 180 Hz kommt man zwar nicht ganz an die Werte der Flaggschiffe der Konkurrenz heran - Samsung und Sony haben 200 Hz-Geräte im Angebot -, liegt jedoch auch deutlich über dem Durchschnitt.
Besonderes Augenmerk hat JVC auf den Stromverbrauch gelegt. Auf der IFA präsentierte man mittels eines 42 Zoll-LCD-Fernsehers die hauseigenen Stromspartechnologien. Insbesondere den Vergleich LED-Hintergrundbeleuchtung gegen Kaltlichtlampe führte man öffentlich vor: Das Ergebnis fiel wenig überraschend mit 111 statt 163 Watt deutlich zugunsten der LED-Hintergrundbeleuchtung aus.

Die wirkliche Besonderheit dieses Exemplars ist jedoch dessen ultrahohe Auflösung. Mit 4096x2400 Bildpunkten ist man absolut ungeschlagen. Die Konkurrenz liegt deutlich dahinter. Einzig und allein Samsung kommt mit einem Gerät, das eine Auflösung von bis zu 3840x2160 Pixeln erlaubt, zumindest in die Regionen des JVC-Monitores.
Wann JVC das Ungetüm auf den Markt lässt, nannte man nicht. Durch den angestrebten Verkaufspreis von lediglich 2000 Euro ist das Gerät jedoch auch - zumindest bedingt - massentauglich.


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2 Kommentare

2.) Fabs99 01.09.2008 - 13:10 Uhr
"wo soll man denn so ne Glotze hinstellen??? um das Bild auch wahrnehmen und deuten zu können muss man doch bald 25-50m weit wegsitzen..."

Ich glaube du hast da was nicht ganz verstanden!?!
Bei einer 4k Auflösung auf einem 46-Zoll Fernseher würde ich sagen, darf man maximal 1m Sitzabstand haben um das Bild in seiner vollen Aulösung wahrnehmen zu können!

Für den idealen Sitzabstand zählt nämlich die relative Pixelgröße, will heißen: sehr hohe Auflösung = idealer Sitzabstand sehr klein
1.) Al-Capuccino 01.09.2008 - 04:42 Uhr
"Mit gerade einmal 3,9 cm an der schmalsten Stelle" und was ist mit der dicksten Stelle??? ich dachte immer die gibt man an wenn man sagen will "der ist schlank"!!!

ich meine schön das sowas entwickelt wird; aber für was???
nur damit man(n) mal wieder sagen kann "ich hab den Größten"???

wo soll man denn so ne Glotze hinstellen??? um das Bild auch wahrnehmen und deuten zu können muss man doch bald 25-50m weit wegsitzen...

für das Durchschnittswohnzimmer reicht doch auch heute noch ein Fernseher der keinen ganzen Meter zur Diagonale hat...

der Preis hingegen scheint angesichts der riesigen Tatsachen schon eher zu mickrig, gehen wir mal von dem Standpunkt solcher oder ähnlicher Geräte von vor fünf Jahren aus...

ich kann mich erinnern das mal ein ca. 70er Bild LCD so um die 2.500,-€ - 10.000,-€ kostete bzw kosten sollte...

mfG