Intel Core i7-Prozessoren ab Mitte Oktober

IntelBereits am vergangenen Freitag war durchgesickert, dass die kommende Intel-Prozessorarchitektur, Nehalem, unter der Bezeichnung Core i7 in den Markt eingegliedert würde. Am Sonntagabend folgte dann der offizielle Part: Intel kündigte Nehalem als Core i7 an. Im Rahmen dessen fielen auch andere, kleinere, aber entscheidende Infos wie beispielsweise der Launchtermin. Unterdessen wurden unter vorgehaltener Hand bereits die kompletten Verkaufsnamen der insgesamt drei zu erwartenden Prozessoren genannt.

Demnach soll die leistungsstärkste Nehalem-Reihe, Bloomfield, auf Basis des neuen Sockel 1366 in insgesamt drei Ausführungen, und zwar mit 2,66, 2,93 und 3,2 GHz, in der dritten Oktoberwoche, die zwischen dem 13. und 19. Oktober stattfindet, vorgestellt werden und dabei auch direkt verfügbar sein (Hard-Launch). Da ein Launch am Wochenende kategorisch ausgeschlossen werden kann, kann man den Release auf den 13. bis 16. Oktober eingrenzen.
Der ehemals in der Gerüchteküche gehandelte September wurde nicht auserkoren, da sich die Auslieferung entsprechender Platinen auf Oktober verzögert und man verständlicherweise erst das Produkt vorstellen will, wenn der entsprechende Untersatz bereitsteht.

Intel Core i7-Logos

Angeführt werden soll die neue Flotte von der Extreme Edition, die mit 3,2 GHz antritt und vermutlich einen offenen Multiplikator besitzt. Hinter den Kulissen wird der Name Core i7 900 Extreme Edition gehandelt, das 2,93-GHz-Modell soll laut selber Quelle Core i7 900 heißen. Für das kleinste Modell (2,66 GHz) wäre demnach die Bezeichnung Core i7 800 möglich.
Während der vermutete Core i7 900 Extreme Edition zu Beginn 999 US-Dollar kosten soll, sollen die kleineren Modelle ab 562 respektive 284 US-Dollar den Besitzer wechseln.

Alle im Oktober vorgestellten Prozessoren werden vier Kerne und acht Threads besitzen. Zudem wird ihnen pro Kern ein 256 KiB großer L2-Cache zur Verfügung stehen und darüber hinaus - genauso wie bei AMDs K10 - ein L3-Cache, dessen Größe sich auf 8 MiB beläuft und der von allen Cores genutzt werden kann.
Im dritten Quartal des kommenden Jahres wird Intel dann auf Basis des Sockel 1160 weitere Nehalem-Prozessoren vorstellen, die die CPU auch in den Mainstream- und Low-End-Sektor sässig machen sollen. Bis auf die Codenamen ist über diese jedoch noch nichts weiter bekannt.


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3 Kommentare

3.) Streamline 11.08.2008 - 16:15 Uhr
Genau, Multi-Threading profitiert neben HTT auch von der direkten Verbindung aller vier Kerne, und datenlastige Applikationen (int. Speichercontroller), die beiden Gruppen profitieren am deutlichsten.
Dort wo der Phenom (und damit auch der Opteron) zur Zeit halt noch besonders stark ist, insbesondere im Server-Segment dürfte das wichtig werden.

Z. B. in WinRar dürfte der Unterschied zwischen Core und Nehalem sehr stark sein - und das muss er auch, denn der K10 ist dort sehr stark.
2.) KonKorT 11.08.2008 - 15:25 Uhr
10-40 Prozent. Sehr anwendungsspezifisch. Besonders in Multi-fähigen Applikationen kann er dank HTT deutlich zulegen. ;)
1.) f1delity 11.08.2008 - 15:18 Uhr
Schön zu wissen, dass er noch dieses Jahr kommt, nur wie hoch ist die Protakt-Leistung gestiegen im Vergleich zum C2D?