Nvidia "Big Bang II"-Geheimnis gelüftet?

NvidiaEin unscharfes Bild auf "Expreview", das sich vor einigen Wohnen seinen Weg in die Weiten des WWW bahnte, ließ erkennen, dass Nvidia für September den so genannten "Big Bang II" plane. Die Erwartungen hinter diesem verheißungsvollem Namen waren nicht unbegründet sehr hoch: Unter der internen Bezeichnung "Big Bang I" hielt nämlich damals SLI in den Nvidia-Grafikkartentreiber Einzug.

Die Kollegen von "GPU Café" wollen nun das Geheimnis um "Big Bang II" gelüftet haben. Demnach verbirgt sich hinter "Big Bang II" der erste Geforce-Treiber mit der Versionsnummer 180. Was sich im ersten Moment unscheinbar anhört, erfüllt nach den Ausführungen von "GPU Café" aber mit Sicherheit all' die hochgesteckten Erwartungen der Nvidia-Boys.
Die groben Eckpfeiler des Treibers sollen nämlich wie folgt aussehen: DisplayPort-Support, OpenGL 3.0-Support, stark erweiterte GPGPU-Computing-Fähigkeiten, Multi-Monitor-Support auf SLI-Systemen und starke Performanceoptimierungen.

Genug für einen "Big Bang II"? Für Nvidia offensichtlich nicht. Die größte Neuerung soll nämlich sein, dass nunmehr eine zweite Karte der Reihe Geforce 8, 9 oder GTX als Physik-Karte genutzt werden kann. Völlig neu ist dies zugegebenermaßen nicht, auch ATI versuchte dieses Konzept, allerdings vor rund zwei Jahren und noch mit den Produkten X1600 und X1900, erfolgreich zu vermarkten. So richtig gelungen ist es den Kanadiern nicht. Bei Nvidia stehen die Chancen aufgrund der hohen Flexiblität jedoch weit höher.
Es soll nämlich völlig gleichgültig sein, wie mit den Karten jongliert wird. Will man seine 9800 GTX in Rente schicken und sich eine GTX 260 kaufen, so bleibt die 9800 GTX einfach im Gehäuse als Physik-Karte stecken, während die GTX 260 für die anspruchsvolleren 3D-Anwendungen genutzt wird. Selbst die Kombination aus 8400 GS und GTX 280 oder - für Enthusiasten - aus zwei GTX 280 soll möglich sein.

Auch wenn sich die letztgenannte Technologie erst einmal noch bewähren muss - in wie vielen Spielen bringt die Zweitkarte einen Nutzen und in welchen Größenordnungen bewegt man sich da? -, sind die anderen, zahlreichen neuen Features sowie Performanceoptimierungen doch ein dankbares Geschenk an alle Geforce 8-, 9- und GTX-Kunden.
Bestätigt sind all' diese Informationen von Nvidia noch nicht, die Seite "GPU Café" macht jedoch nicht den Eindruck, ungeprüfte Informationen als Tatsachen online zu stellen.
Vorfreude darf sich also bei den Nvidia-Jüngern allmählich aufbauen...


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4 Kommentare

4.) Luk Luk 01.08.2008 - 14:38 Uhr
Eine PhysX Karte hat ungefähr gleich viele Tranisistoren, wie eine 8400GS. Hoffentlich sind die Unified Shadereinheiten komplett zur Physikberechnung verwendbar, dann würden die Karten schon mächtig reinhauen!
3.) touly 01.08.2008 - 11:50 Uhr
mich würde interessieren welche leistung für die physik nötig is ob man nur eine 8400GS benötigt oder ob es für die maximale leistung schon eine 9800GTX sein muss.
Wäre natürlich geil sich mit rund 20euro für ne GS sein system stark aufzuwerten und wenn man sie mal über hat wandert sie einfach in einen office pc.
2.) Sennahos 01.08.2008 - 01:43 Uhr
Wenn sich die Physik sache bewahrheitet...lecker, vorallem wenns dann wirklich so Flexibel is. Performanceoptimierungen fallen denke ich zudem auch unerwartet hoch aus, rechnet sicher keiner damit
Und Potenzial für ein 'BigBang' is aufjedenfall gegeben, wäre schön wenns so wird.
1.) Luk Luk 01.08.2008 - 01:34 Uhr
Coole Sache, leider habe ich keinen zweiten PCI-E Steckplatz, noch eine 8000er...... schade :D