Intern: IE verliert stark, Firefox gewinnt stark

InternIn diesem aus unserer Sicht leider relativ kurzen Monat - aufgrund des Serverausfalls liegen uns erst ausführliche Statistikinformationen seit dem 20. Kalendertag vor - konnten wir bei den Browserstatistiken eine sehr interessante Beobachtung machen: Der sowieso schon schwächelnde Internet Explorer verlor noch einmal deutlich an Marktanteilen und muss sich der aufholenden Konkurrenz nunmehr deutlich geschlagen geben.

In unserer Hardware-Infos-Chronik 2007 betrug der Anteil des Internet Explorers auf Hardware-Infos noch 32 Prozent, der des Firefoxes 59 Prozent. In den darauffolgenden Monaten, bis Juni 2008, veränderte sich das Gesamtbild wenig bis gar nicht (Juni 2008: 32 vs. 58 Prozent).
Die soeben abgelaufenen Juli-Statistiken verzerrten dann das Bild aber doch kräftig zugunsten des Fuchses. Der Internet Explorer kam auf beschämende 26 Prozent, büßte also gegenüber dem Vormonat um über 20 Prozent ein. Im Umkehrschluss legte Firefox mit nunmehr 64 Prozent um knapp 10 Prozent zu.

Der deutliche Anstieg des Firefoxes, und damit automatisch der Verlust des Internet Explorers, kann aus unserer Sicht nur dem Hype um die dritte Firefox-Auflage geschuldet sein, die wir mit unterstützten. Die Mozilla-Foundation rief nämlich zum Weltrekord auf, und zwar sollten binnen 24 Stunden die meisten je gemessenen Downloads getätigt werden. Der Rekord wurde erfolgreich aufgestellt. Positiver Nebeneffekt für Mozilla: Fast jeder hat Firefox 3.0 installiert!

Microsoft ist sich um den schwindenden Verlust seiner Anhängerschaft im Browsersegment bewusst und stellte daher, insbesondere in den letzten Tagen, wieder große Versprechungen in Richtung Internet Explorer 8.0 aus. Dieser soll bereits in der Beta 2 aufgrund ausgeklügelter Mechanismen sehr stabil arbeiten. Eines der Argumente, das auch den Verfasser dieser News dazu bringt, den Internet Explorer so selten wie möglich zu nutzen, ist dessen Absturzanfälligkeit, die trotz neuster Sicherheitsupdates auch Jahre nach dessen Veröffentlichung nicht sichergestellt ist.
Das Handling des Internet Explorers hat gegenüber der sechsten Generation zwar deutlich zugenommen, an die Konkurrenz, die mit Firefox 3.0 die eigene Engine wirklich konsequent weiterentwickelt hat, kommt man jedoch noch nicht heran.

Zudem sind es die immer wieder auftauchenden Sicherheitslücken, die den Internet Explorer bis heute in keinem guten Licht dastehen lassen.
All' unsere Hoffnungen liegen damit wieder einmal in der nächsten Internet Explorer-Version, der diesmal Achten; prinzipiell wollen wir uns dem Internet Explorer nämlich nicht verschließen, doch bei der derzeitigen Marktsituation tendieren wir klar zu Firefox oder alternativ Opera, der sich auf Hardware-Infos übrigens konstant bei 7 Prozent hält.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare