Kommende Mac-Generation ohne Intel-Chipsatz?

AppleSeit wenigen Tagen hält sich im Internet hartnäckig das Gerücht, die kommende Mac-Generation würde komplett ohne Intel-Chipsatz auskommen. Wird es die fest eingeplanten Montevina-Macs nicht mehr geben?
Inzwischen berichten selbst die Apple-Kenner von "Appleinsider", dass dies der Fall ist. Dort heißt es, dass auf den kommenden Mac-Plattformen zwar weiterhin Intel-Prozessoren zum Einsatz kämen, die Chipsätze (Northbridge und Southbridge) aber nicht mehr von Intel gestellt würden. In den letzten Stunden drängt sich daher insbesondere eine Frage in den Vordergrund: Wer fertigt künftig die Chipsätze in den Macs?

Die erste Option wäre, dass Apple wieder einmal selbst Hand anlegt. Dass man dies kann, ist unumstritten. Ob man es aber noch immer kann, ist fraglich. Seit einigen Jahren, genauer gesagt mit dem Wechsel zu x86, haben die Cuppertiner nämlich keinen eigenen Chipsatz mehr entwickelt.
Als wahrscheinlicher gilt daher, dass man einen anderen Dritthersteller ins Boot geholt hat. Ein Name, der in diesem Zusammenhang immer häufiger fällt, ist Nvidia. Man munkelt, dass Apple den neuen Intel-Chipsätzen, die erneut etwas mehr Energie benötigen, mit Schrecken entgegen gesehen hätte.

Genährt werden die Spekulationen von Apples Finanzchef Peter Oppenheimer, der in einer Telefonkonferenz verriet, dass Apple in nächster Zeit starke Investitionen tätigen würde, die dem Unternehmen aber langfristig zu Gute kämen und Vorteile gegenüber der Konkurrenz bedeuten würden.
Irgendetwas scheint bei Apple also im Busch. Hoffentlich werden die nächsten Tage diesbezüglich klärend sein.


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