Rambus-Anwälte reichen Klage gegen Nvidia ein

NvidiaMit den Speicherherstellern ist Rambus Incorporated durch, nun sind andere Unternehmen dran: Das Unternehmen hat Nvidia vor einem kalifornischen Bezirksgericht wegen der Verletzung von verschiedenen Patenten verklagt, die im Zusammenhang mit den entwickelten Speichercontrollern des Grafik- und Chipsatzproduzenten aus Santa Clara stehen.

Rambus wurde durch den gleichnamigen Speicher bekannt, der auf den ersten Mainboards mit Pentium-4-Prozessoren verwendet wurde. In der Konkurrenz zum deutlich billigen DDR-Speicher, den AMD als Nachfolger des SD-RAMs für die Athlon-CPUs wählte, hatte dieser jedoch das Nachsehen und auch Intel wechselte bald zur Nutzung von DDR-Speicher.

Seit dem ist Rambus durch ein neuartiges Geschäftskonzept aufgefallen: Das Unternehmen entwickelt nur noch Grundlagen in Form von Patenten und verkauft diese an deren Firmen - oder verklagt diese wegen illegaler Nutzung der eigenen Patenten. Rund zwei Drittel der gut 400 Angestellten sind Entwickler, neben dem Management dürften sich im restlichen Drittel auch ein großer Anteil Anwälte wiederfinden.


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